Reisen im Opel Kadett http://overlandkadett.blogsport.de Mon, 21 May 2018 07:02:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en bayern feiern http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/21/bayern-feiern/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/21/bayern-feiern/#comments Mon, 21 May 2018 07:00:32 +0000 Administrator unterwegs Bayern http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/21/bayern-feiern/ Vergangenes Wochenende habe ich in München verbracht, denn Herr T. ist vor einiger Zeit wieder hierhin gezogen und so konnten wir mal wieder die Stadt unsicher machen. Ganz wie in alten Zeiten. Vom Biergarten über Kneipen und Discotheken war alles dabei was das Herz begehrt. Am Sonntag bekam ich dann auch zu spüren, dass ich vor einigen Jahren doch erheblich jünger war und umso mehr graut es mir vor dem heutigen Tag.

Ich finde mich nun auf dem Weg nach Bamberg zu Herrn O. – der ist inzwischen hier wohnhaft und schon seit Langem wollen wir einen Montag auf der hiesigen Schwof verbringen. Ehe ich aber Bamberg ansteuere, muss ich noch eben einen Schlenker über Schweinfurt fahren und Herrn O. einsammeln. Der ist nämlich aufm Autobahnzubringer liegengeblieben und hat kurzerhand die Karre einfach abgestellt. Möge er sich doch endlich ein vernünftiges Fahrzeug kaufen, mit seinen BMW bleibt er ja doch nur ständig liegen. Angekommen gibt es Kaltgetränke auf dem Balkon und beinahe versemmeln wir unsere Essenspläne, kommen dann aber 5 Minuten vor Schluss noch im Restaurant an und stopfen uns mit zünftigen Mahlzeiten voll.

Die Innenstadt platzt aus allen Nähten, sämtliche Studenten der Region scheinen hier Montag für Montag feiern zu gehen und abgesehen der ganz angenehmen Partys ist auch die Altstadt wahrlich sehenswert. Dafür bleibt nun aber eher keine Zeit, denn wir tanzen bis spät in die Nacht. Oder bis zur Sperrstunde. Bamberg scheint da nämlich recht rigoros. Um Punkt 02.00 Uhr ist Ende, alles schließt und man bekommt nicht mal mehr etwas zu Essen. Echt traurig, aber montags kann ich das irgendwie auch verstehen. Mit dem Sonnenaufgang fall ich schließlich zu Bett und fahre dann Mittags nach Hause – genug von Bayern und genug der Party, nun bin ich müde.

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opelstadt http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/15/opelstadt/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/15/opelstadt/#comments Tue, 15 May 2018 09:29:47 +0000 Administrator unterwegs Hessen http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/15/opelstadt/ Nun habe ich keine Lust in Mainz zu bleiben, denn ich habe genug vom Städtegucken und fahre stattdessen nach Rüsselsheim. Hier war ich schon so wahnsinnig oft und habe mir jetzt vorgenommen, die verstorbene Opelfamilie zu besuchen. Das habe ich bisher nämlich noch nicht gemacht. So fahre ich erst zur Landungsbrücke, gucke ein wenig auf den Main und spaziere dann zu dem ehemaligen Friedhof neben dem Opelwerk. Dieser wurde während des Dreißigjährigen Krieges errichtet, als die Stadt damals händeringend nach geeigneten Flächen suchte, wegen der vielen Pestopfern. Ein erkrankter Schäfer hat in seinem Pesttestament verfügt, dass sein Acker für die Beisetzung der Toten genommen werden kann und somit fand er selbst nach seinem Tode als Erster auf dem Friedhof die letzte Ruhe.

1939 wurde der Friedhof schließlich geräumt und mittlerweile sind nur noch einige Grabsteine über und das Areal wurde zur Grünanlage mit Spielplatz umfunktioniert. Schon im Jahre 1924 ließ aber die Familie Opel auf dem Friedhof ein Mausoleum als Familiengrabstätte errichten und selbst Adam Opel wurde nach Fertigstellung hierhin umgebettet. Im Mausoleum wurden neben Adam und Sophie Opel, ihre fünf Söhne samt Ehefrauen, sowie die neun Enkel und zwei Urenkel beigesetzt. Darunter auch Elinor von Opel, sie belegt seit ihrem Tod 2001 die letzte Grabkammer und die letzte Urne wurde 2014 unterhalb der Andachtshalle untergebracht.

Jetzt ist es allerdings Zeit weiterzuziehen und so starte ich den Kadetten, fahre noch kurz auf den Aussichtsplatz der Startbahn West um mir einige Fliegerchen anzusehen und fahre dann endgültig nach Hause. Weit komme ich leider aber nicht, denn bei Aschaffenburg stehe ich mal wieder rund drei Stunden vor einer Vollsperrung und bereue nun sehr Herrn J. abgesagt zu haben. Der lud nämlich zum Essen nach Darmstadt ein, abgesagt habe ich dann weil ich zeitig los wollte. Dumm, wer Dummes tut.

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der mit dem kadett http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/13/der-mit-dem-kadett/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/13/der-mit-dem-kadett/#comments Sun, 13 May 2018 09:51:44 +0000 Administrator unterwegs Hessen Rheinland-Pfalz http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/13/der-mit-dem-kadett/ Ich treibe mich noch immer in Darmstadt herum und nutze jetzt das schöne Wetter für eine Wanderung durch Kranichstein. Hier befindet sich das ehemalige Jagdschloss aus dem Jahre 1578, es ist eines der wenigen barocken Jägerhofe Deutschlands. Heute befindet sich auf dem Hof ein Hotel, ein Restaurant sowie das Jagdmuseum – viel interessanter finde ich aber die Umgebung, denn wo seit hunderten Jahren die Jagd betrieben wird, finden sich im Wald sicher viele Hinterlassenschaften. So umrunde ich einmal den Backhausteich und marschiere dann lange durch den Wald. Irgendwann komme ich an einem alten Jagdschirm aus dem 18. Jahrhundert vorbei und entdecke später auch ein altes Saufanghäuschen. Erbaut wurde es im klassizistischen Stil um 1830 und wurde genutzt um die sich damals stark vermehrende Wildschweine zu Schießen. Die Säue wurden in ein Gehege rund um das Häuschen gelockt und dann geschossen.

Irgendwann stolpere ich wieder zurück zum Kadett, wundere mich angesichts meines jetzigen Termins ein wenig um meine völlig versauten Schuhe und fahre los. Nächster Halt Mainz.
Vor kurzem nämlich habe ich bei einem Gewinnspiel auf Facebook von Opel mitgemacht und dann auch noch gewonnen. Der Preis ist eine Einladung zu einem exclusiven Event in der Mainzer Opel Arena, wo sonst der 1. FSV Mainz 05 spielt. Ohne Plan komme ich an, werde begrüßt und eine junge Dame führt mich durch die Räumlichkeiten. Nun ist Zeit für kühle Getränke und nette Gespräche. Etwas später eröffnet das Buffet – angesichts der rauen Mengen an Speisen und den wenigen Leuten bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, als mich hoffnungslos vollzustopfen. Es schmeckt aber auch ziemlich gut. Nach einer kurzen Verschnaufpause beginnt dann das eigentliche Programm. Im Laufe des Jahres wird der neue Opel Combo auf den Markt kommen und heute habe ich zusammen mit diversen Großkunden von Opel die Möglichkeit ihn mir genauer anzuschauen. Nach einer gelungenen Präsentation und diversen Informationen haben wir noch ausreichend Zeit uns die Fahrzeuge anzusehen und Kuchen wird es auch noch geben.

Nachdem ich mich sattgesehen habe, verabschiede ich mich, bedanke mich ganz lieb für den tollen Tag und verschwinde so leise wie ich kam. Es war wirklich sehr interessant einer solchen Veranstaltung beizuwohnen und auch hier mal wieder etwas hinter die Kulissen zu blicken – das konnte ich ja schon oft bei Opel und der Satz am Empfang „Du bist doch der mit dem Kadett in Kiew war?“ bleibt sicher auch in Erinnerung. Der neue Combo übrigens – wahnsinnig gelungen! Das Platzangebot ist sehr gut, die Langversion kann ich mir sogar als kleinen Camper super vorstellen und auch sonst macht er in allen Belangen einen weitaus besseren Eindruck als sein ungeliebter Vorgänger.

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jugendstilfetisch http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/11/jugendstilfetisch/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/11/jugendstilfetisch/#comments Fri, 11 May 2018 07:16:21 +0000 Administrator unterwegs Hessen http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/11/jugendstilfetisch/ Inzwischen bin ich in Darmstadt und möchte mich einmal umsehen – ich glaube in der Stadt selbst war ich noch gar nie und zu sehen gibt es bestimmt genügend. Mein erster Anlaufpunkt ist wie so oft ein Friedhof. Auf dem alten Friedhof in Darmstadt nämlich soll es einige historische Grabmäler geben. Die gibt es tatsächlich auch, denn 1828 wurde der Friedhof errichtet und zuletzt 1894 erweitert. Rund 60 historische Grabmäler lassen sich heute noch finden, sie stehen unter Denkmalschutz und wurden wie ich finde weniger schön in den „neuen“ Friedhof eingebracht. Da habe ich schon weitaus schönere Friedhöfe besucht, die im Laufe der Zeit auch tatsächlich unangetastet blieben. Für einen Spaziergang taugt es hier aber allemal ganz gut.

Weiter geht es für mich zur Mathildenhöhe, sie ist mit 180m über Normalnull die höchste Erhebung der Innenstadt Darmstadts und wurde Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Hochzeitsturm, einem Ausstellungsgebäude, der russischen Kapelle sowie diversen Jugendstilvillen bestückt. Wer so richtig Bock auf Jugendstil hat, kommt hier oben voll auf seine Kosten. Rund um das Areal stehen einige Privathäuser, allesamt in gutem Zustand und ebenfalls im 19. Jahrhundert erbaut. Im Moment wird das Ausstellungsgebäude noch bis 2019 restauriert, dies soll die Bewerbung Unesco-Welterbestätte unterstützen. Auch der 1833 entstandene Platanenhain ist noch heute erhalten und es lässt sich hier ganz wunderbar Flanieren.

Und wenn ich schon hier bin, gehe ich noch fix zur Waldspirale. Das Gebäude wurde von Hundertwasser kurz vor seinem Tode gestaltet, vom Architekten Heinz M. Springmann geplant und ausgeführt. Über 100 Wohnungen findet in dem u-förmigen Bau platz und äußerlich gibt es wie immer keine Ecken und keine Struktur. Keines der Fenster soll einem anderen gleichen – ich habe es nicht überprüft – und auch im Inneren wurde man in einigen Wohnungen Hundertwassers Credo „gegen die gerade Linie und den rechten Winkel“ gerecht. Aus Kostengründen jedoch nicht in allen, irgendwie schade.

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energieaustausch http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/08/energieaustausch/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/08/energieaustausch/#comments Tue, 08 May 2018 05:33:40 +0000 Administrator unterwegs Baden-Württemberg http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/08/energieaustausch/ Manch einer von uns hat sich einen Mittagsschlaf gegönnt und andere wiederum haben einfach weitergefeiert. Ich hoffe inständig, dass wir hier nicht direkt wieder rausfliegen und ehe es soweit ist, wird es Zeit für unser Konzert. Mit Herrn H. stolpere ich vorher noch eben in eine Bar, denn ohne Vorglühen geht man schließlich auf kein Konzert. Dumm nur, dass wir quasi schon den ganzen Tag Vorglühen und mich schon jetzt nach dem Bett sehne.

Irgendwann raffen wir uns auf und das Konzert beginnt dann auch schon – vollzählig starten wir durch und verlieren uns natürlich sofort, das Konzert aber entschädigt für alles. Russkaja, die Wiener Möchtegern-Russen liefern eine ziemlich geniale Show und wir tanzen uns eben die Füße wund. Zum Ende des Konzerts habe ich natürlich alle verloren, irre umher und verquatsche mich mit anderen merkwürdigen Leuten, bis ich schließlich auf Herrn O. treffe. Alle wollen sie ins Bett und ich werde es ihnen gleichtun, vorher aber dürstet es mir noch nach einem Döner. Den finde ich auch ganz schnell und in meinem Suff werden es drei Döner – so müssen sich Schwangere fühlen.

Weil wir allesamt so unglaublich vernünftig früh im Bett waren, stehe ich nun schon um 07.00 Uhr auf, finde Dönerreste auf meinen Schuhen und wir kümmern uns um die Körperhygiene. Mit Herrn H. gehe ich Frühstücken. Das Frühstück ist nicht nur wahnwitzig teuer, sondern auch garnichtmal so gut. Immerhin gibt es Sekt, also lassen wir es uns gut gehen. Nach dem Frühstück checken wir aus, verladen unsere Habe im Auto und stürzen noch einmal in das Freiburger Getümmel. Heute ist es so richtig schlimm, denn der Freiburgmarathon findet statt. Es ist die Hölle los, überall spielen Livebands und durch die Straßen joggen 10.000 Leute. Wir hingegen schauen nur zu, lümmeln herum und genießen nochmal in einem Café das schöne Treiben, ehe wir schließlich nach Hause fahren. Nach nur einer Polizeikontrolle und vielen vergangenen Stunden komme ich zu Hause an und freue mich auf den morgigen Ruhetag. Immer wieder schön, so ein Chaoswochenende.

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breisgau, ahoi http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/05/breisgau-ahoi/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/05/breisgau-ahoi/#comments Sat, 05 May 2018 06:49:51 +0000 Administrator unterwegs Baden-Württemberg http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/05/breisgau-ahoi/ Nun ist mal wieder Zeit für ein anständiges Chaoswochenende. Für heuer habe ich uns Karten für ein Konzert in Freiburg bestellt und so hole ich in aller Herrgottsfrühe schon Herrn H. bei seiner Magd ab und ab geht’s auf die Autobahn. Rund zwei Stunden brauchen wir in die Südpfalz und werfen Frau D. aus den Federn. Nun fehlt nur noch Herr W. und es kann weiter gehen. Nächster Halt Supermarkt.
Chips, Alkohol und allerlei Unfug landen im Einkaufswagen und dann geht es endlich in Richtung Süden.

In Freiburg angekommen wird der Kadett im Parkhaus abgestellt und aus den Untiefen des Kofferraumes verwöhnt guter Wodka unsere trockenen Kehlen. Bis zum Check-in in unserem Hotel dauert es noch ein Weilchen, also überbrücken wir die Zeit bis dahin mit einer ausgiebigen Schlenderei durch Freiburg und ich staune nicht schlecht – waren die vielen Hipster früher auch schon hier? Freiburg ist wahrlich ein schmuckes Städtchen, aber irgendwie ist es uns hier viel zu voll und so flüchten wir in einen Biergarten, vergessen ein wenig die Zeit und trinken recht unvernünftig um die Wette. Was gibt es besseres bei strahlenden Sonnenschein?

Am späten Nachmittag beziehen wir unser Hotel – ein 4-Sterne Tempel direkt am Stadtrand mit allmöglichen Schnickschnack. Nicht weil das unser Ding ist, sondern weil das Jazzhaus nur 150m entfernt ist. Kurze Wege nach dem Konzert sind uns wichtig.

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toursitenfalle http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/02/toursitenfalle/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/02/toursitenfalle/#comments Wed, 02 May 2018 07:26:08 +0000 Administrator unterwegs Kroatien http://overlandkadett.blogsport.de/2018/05/02/toursitenfalle/ Anstatt in Rijeka Futtern zu gehen, fahren wir noch ein Stück weiter der Küste entlang bis nach Opatija. Auf meinen Karten sah das Städtchen ganz süß aus, aber als wir ankommen entpuppt sie sich als waschechte Touristenhölle. Die Straßen sind voller Menschen, alle wurschteln sich entlang der Promenade und plündern die Eisdielen. Fürchterlich anzusehen und auch sonst bietet die Stadt kaum Sehenswertes. Die Küste wird gesäumt von kitschig anmutenden Hotels und wir fühlen uns horrend unwohl.
Zum Glück aber finden wir ein grandiosen Restaurant und schlagen und so richtig die Magen voll um im Anschluss noch ein Eis zu snacken. Dann aber wirklich nichts wie weg hier!

Zurück in Rijeka spazieren wir noch ausgiebig durch den Hafen und verabschieden uns allmählich von der wirklich schönen Stadt, natürlich nicht ohne uns nochmal bei McDonald’s zu stärken!
Am nächsten Morgen dann wollen wir zeitig los und ich verständige unsere Gastgeberin dass wir auschecken wollen. Sie eilt direkt herbei und wir sagen Tschüss. Durch Slowenien, den Karawankentunnel und die Tauernautobahn geht es nach Hause und zu meinem Erstaunen geht es zügig voran. Lediglich an der deutschen Grenze ist mal wieder Chaos. Noch immer wird die gesamte Autobahn zweispurig durch Grenzkontrollposten geschleust und entsprechend lange sind die Staus. Denen Deppen muss bei Gelegenheit dringend jemand vom Schengenabkommen erzählen!

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herumwalden http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/30/herumwalden/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/30/herumwalden/#comments Mon, 30 Apr 2018 05:09:44 +0000 Administrator unterwegs Kroatien http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/30/herumwalden/ Heute frühstücken wir mit Blick auf das Meer in einem Restaurant und dann geht es etwas ziellos an der Küste entlang gen Norden. An einer Bucht schlendern wir etwas am Meer entlang und genießen das weite Blau, bis es weiter geht. Ein wenig ins Hinterland, sicher schön dort. Zuerst fahren wir nach Klana zum Kastell Gradina. Hier finden wir eine hübsche Burgruine hoch oben auf dem Berg mit Blick auf die Täler. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert errichtet und wurde letzten Endes im 19. Jahrhundert bei einem verheerenden Erdbeben zerstört. Die guten Gesteine wurden schnell abgetragen und für neue Bauten verwendet, sodass heute nur noch einige Überreste hier im Walde herumstehen und sich zu Tode langweilen. So vertreiben wir uns hier ein wenig die Zeit, gucken auf die alten Gemäuer und genießen die Sonnenstrahlen, ehe es weiter geht.

Unser nächstes Ziel ist Dražice – in der Hoffnung hier auf Nahrung zu stoßen. Sämtliche Restaurants haben aber geschlossen und wir gucken in die Röhre. Auf einem Berg erspähen wir aber eine weitere Burg und dort oben soll es auch ein Restaurant geben. Also hinauf mit uns.
Angekommen blicken wir auf eine recht hübsche aber auch ziemlich restaurierte Burg, erbaut im 15. Jahrundert und immer wieder erweitert, aus ehemaligen Besitz der Familie Frankopan. Heute ist hier eine Bar untergebracht, zu Essen gibt es natürlich nichts. Bei Bier und einer heißen Schokoladen spielen wir direkt am Kamin ein wenig Karten und begeben uns dann langsam auf den Rückweg, aber natürlich nicht ohne noch einen Stopp zu machen.

Nördlich von Rijeka befindet sich nämlich ein Stausee, welchen die Rječina unaufhörlich speist. Zu sehen gibt es leider nichts, denn das Areal ist weiträumig umzäunt und ich nutze die Gelegenheit eine alte Verbindungsstraße der Landstraße 5017 und 5055 zu erkunden. Durch Erdrutsche ist sie irgendwann unpassierbar geworden und fröhnt heute ihr Dasein als Fußgängerweg, während die alten Leitplanken munter vor sich hinrosten. Schööön.

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krk & trsat http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/28/krk-trsat/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/28/krk-trsat/#comments Sat, 28 Apr 2018 07:41:20 +0000 Administrator unterwegs Kroatien http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/28/krk-trsat/ Nun schlendern wir noch etwas durch die Stadt Krk auf der gleichnamigen Insel. Vorbei am Kastell von den Frankopanen geht es durch die Altstadt und anschließend etwas an der Promenade entlang, bis sich wie so oft Hunger breit macht. In einem kleinen Restaurant in der Altstadt werden wir ganz herrlich satt und verlassen anschließend die Insel. Zurück auf dem Festland wagen wir noch einen kurzen Blick in eine Burg nahe Kraljevica, schlendern durch einen Campingplatz zu einem winzigen Leuchtturm und machen uns dann schließlich auf den Rückweg nach Rijeka.

Hier habe ich nämlich noch einen Lostplace ausfindig gemacht und täte mich ganz gerne einmal umsehen. Angekommen staune ich nicht schlecht – vor 150 Jahren entstand hier eine der größten Papierfabriken Europas und das Areal ist rießengroß und steht schon seit vielen Jahren leer. In einigen wenigen Gebäuden ist noch Leben und ansonsten haben hier Vandalen und Künstler schon ganze Arbeit geleistet. Auch findet in einem der Gebäude seit vielen Jahren ein Tecnofestival statt.
Wir schlendern ein wenig durch die Hallen, sehen uns um und marschieren auch auf den Berg, von wo man einen tollen Ausblick auf das Areal und die Rječina hat.

Weil die Sonne noch ganz herrlich scheint, geht es für uns direkt weiter auf Trsat – auf dieser Anhöhe liegt östlich der Rječina und von oben kann man die gesamte Bucht Rijekas überblicken. Die Festung darauf hat irgendwie nicht sehr viel Charme, ist sehr touristisch, hält aber immerhin einen grandiosen Ausblick parat. Hier verbringen wir den aufkeimenden Abend, lümmeln im Park herum und nach ein paar Burgern in einer kroatischen Fastfoodkette geht es dann zu Bett.

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meergucken http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/26/meergucken/ http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/26/meergucken/#comments Thu, 26 Apr 2018 05:51:14 +0000 Administrator unterwegs Kroatien http://overlandkadett.blogsport.de/2018/04/26/meergucken/ Kurzer Blick aus dem Fenster – ööhm, das Wetter könnte besser sein. Noch scheint es trocken, aber die Wolken verheißen nichts Gutes. Ist aber irgendwie auch egal, wir sind ja nicht aus Zucker. Also geht es etwas außerhalb Rijekas ans Meer. Ganz schön raue See heute und so dauert es auch nicht lange, bis uns eine Welle erwischt. Pitschnass ziehen wir von dannen und fahren einfach ein kleines Stück weiter in den Süden. Die Küstenstraße ist wirklich wunderschön zu fahren und jetzt wo nichts los ist, macht es sogar herrlich viel Spaß. Als ich zuletzt vor vielen Jahren hier im Sommer war, fand ich das kaum erträglich.

Schließlich stehen wir vor der Krk-Brücke und fahren einfach mal drüber. Die Fahrt kostet rund 5,-€ und der Rückweg ist dann sogar inbegriffen. Ich möchte mir die Altstadt von Vrbnik ansehen und schon der Weg dorthin macht tierisch Spaß. Angekommen schlengeln wir durch die Stadt und parken irgendwo direkt am Meer um zu Fuß das kleine Dörfchen zu erkunden. Die Altstadt ist wahnsinnig gut erhalten, die Gassen sind herrlich verwinkelt und menschenleer. Die Klancic sogar gilt als schmalste Gasse der Welt, an ihrem engsten Punkt ist sie lediglich 43cm breit und ich muss sogar meinen Wanst etwas einziehen. Gerüchten zufolge müssen besonders Frauen hier aufpassen, denn es heißt wenn eine Frau steckenbleibt, findet sie niemals einen Mann. Da ist sicher was dran und zu Frau Doppel-E’s Glück passt sie gerade so durch, sodass sie nicht als alte Jungfer sterben muss.

In einer urigen Kneipe stärken wir uns noch eben mit Sandwiches und Getränken, ehe wir langsam zurück zum Auto torkeln und mal sehen wo es als nächstes hingeht. Die Regenschirme wurden bisher übrigens kaum gebraucht, von wegen Dauerregen!

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