Reisen im Opel Kadett http://overlandkadett.blogsport.de Mon, 20 Nov 2017 08:54:11 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en stufenlos ballern, bügeln, feiern http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/20/stufenlos-ballern-buegeln-feiern/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/20/stufenlos-ballern-buegeln-feiern/#comments Mon, 20 Nov 2017 08:53:03 +0000 Administrator unterwegs Bayern http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/20/stufenlos-ballern-buegeln-feiern/ Es ist bereits Mittag, ich wache auf und verfluche den Ruhetag. Was für eine herrlich dämliche Idee. Aber es hilft ja nichts, wir müssen da durch und heute Abend irgendwie fit sein. Noch im Bett werden wir nach Frühstück gefragt und die Wahl fällt auf Pommes aus dem Backofen samt Fischstäbchen und mit meiner letzten Kraft zaubere ich noch einen halbwegs genießbaren Salat. Schmeckt alles genau so wie ich es mir vorgenommen habe – nämlich ungesund. Frau S. und Ich gucken anschließend einige Dokus über Deutschlands Südwesten, lernen erschreckend viel dabei und fühlen uns ganz pudelwohl. Als wir dann vollzählig sind und ich merke, dass meinem Körper nur noch Schlaf oder eine Portion Schnaps hilft, lasse ich mir schnell ein Trinkspiel einfallen.

Die schlechtesten Fernsehsendungen benutzen wir für unseren jugendlichen Leichtsinn und trinken wann immer sich eine Assoziation zu Liedfett, Anzüglichkeiten oder Alkohol finden lassen. Klappt ganz gut, wir muntern langsam auf und meine Hoffnung diese (Tor)Tour zu überstehen steigt. Nachdem die Getränke leer sind wird es Zeit sich in den Kadett zu schwingen. Auch heute übernimmt Herr M. wieder das Chauffeurdasein, ich fühle mich schrecklich eigenartig auf den Beifahrersitz. So sieht also das Paralleluniversum aus.

Angekommen übernehme ich kurz das Einparken, ohne Servolenkung scheint die Jugend einfach verloren… Vor der Mälze in Regensburg treffen wir dann auf Frau S. die auch bei Liedfett in Dresden war und Frau P. von irgendwo aus dem nördlichen Bayern. Gemeinsam starten wir durch, begrüßen viele Gesichter, kapern die Bar und spielen einige Runden Tischtennis, ehe Son of Polvo die Bühne betritt. Er begeistert schon wieder ganz heftigst und um mich ist es Geschehen. Liedfett ist egal – Son of Polvo ist der neue Star! Im Anschluss bügeln Liedfett wieder ordentlich rein und abgesehen von einer Stufe inmitten des Lovemoshpits haben wir rießig Spaß. Welcher Hirnakrobat auch immer auf die Idee kam, den Bühnenvorbereich mit einer Stufe zu trennen, den möge Genitalherpes heimsuchen. Ich habe selten eine solche Gefahr für Leib und Leben gesehen, man ist immerzu damit beschäftigt nicht zu fallen und kann die Show überhaupt nicht in vollen Zügen genießen.
Nach der Show stehen wir wie immer noch ein wenig beisammen, wann immer ich an der Bar vorbeigehe bekomme ich einen Jackcola gereicht und es wird langsam Zeit für einen Döner. Den bekommen wir dann auch und er schmeckt fantastisch. Vermutlich einer der besten, die ich jemals essen durfte.

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nie wieder ruhetag http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/17/nie-wieder-ruhetag/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/17/nie-wieder-ruhetag/#comments Fri, 17 Nov 2017 11:50:32 +0000 Administrator unterwegs Bayern http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/17/nie-wieder-ruhetag/ Irgendwann schafft es auch Herr B. aus seinem Bett und wir packen zusammen, checken aus und suchen langsam den Kadetten auf. Der Pakrplatzwächter erkennt uns natürlich sofort wieder, erkundigt sich nach unserem Wohlbefinden und wie das Konzert denn war und wünscht eine gute Reise. Netter Kerl! Nun aber nichts wie weg – nächster Halt Regensburg. Die Autobahnen sind angenehm leer, wir fließen ganz ruhig in Richtung Oberpfalz. In Geiselwind halten wir eben, knabbern an ein paar Hotdogs herum und gondeln dann auch schon weiter.

Für heute steht ja kein Konzert an, naiv wie ich bin habe ich mir ein nettes Programm ausgedacht, aber wie wir ankommen wird mir klar, dass das alles nichts wird. Alle wirken recht übermüdet, fertig und mein Vorschlag fix nach Wien zu fahren findet leider auch keinen Anklang. Der Vater von Herrn S. hat uns freundlicherweise sein Haus überlassen und nun sitzen wir in der Küche, ich saufe unentwegt Wasser und dann soll es nach Regenstauf zum Vietnamesen gehen. Vorher fließt noch etwas Wein und mehr bis schließlich Herr M. das Fahren übernehmen muss. Ist auch garkein Problem, denn Alkohol trinkt er generell nicht und so feiern wir eine kleine Premiere. Mein Kadett wird zur Abwechslung mal nicht von mir bewegt. Das gab es noch nie und ich hoffe inständig, dass er ihn nicht kaputtfährt.

Angekommen schlagen wir uns die Bäuche voll, ich snacke einigen Fisch und Gemüse und dann fällt uns nichts besseres ein, als eine olle Dorfkneipe zu besuchen. Die ist voll nach meinem Geschmack und nach ein paar Stunden Vollbelastung für die restlichen Gäste steht fest, dass wir gerade den Jahresumsatz verdoppelt haben. Angesoffen geht es zurück, der Kadett steckt die ruppige Fahrweise ganz gut weg und wir steigen noch eben in die Sauna. Binnen kürzester Zeit ist der Alkohol rausgeschwitzt, die Gemüter stark erregt und nach einer Dusche falle ich dann irgendwann ins Bett. Morgen ist schließlich Schluss mit Ruhetag – und das ist auch gut so, noch so eine Eskalation vertrage ich keinesfalls.

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mainbügeln http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/15/mainbuegeln/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/15/mainbuegeln/#comments Wed, 15 Nov 2017 15:02:28 +0000 Administrator unterwegs Bayern http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/15/mainbuegeln/ Inzwischen hat auch Frau R. aus Bayreuth zu uns gefunden und gemeinsam stürmen wir die Posthalle, finden uns rechts schnell an der Bar ein und warten auf den Anheizer Son of Polvo. Früher war er unter anderem Fahrer, Rowdy und vieles mehr für Liedfett und bei dieser Tour steht er mit seiner brandneuen EP auf der Bühne. Eine Mischung aus Blues und Country, oder so. Jetzt wo ich ihn ein paar mal live gesehen habe, gefällt es mir richtig gut, auch wenn die Musik nicht unbedingt als Vorband zu Liedfett passen mag. Es wirkt doch recht gegensätzlich, mundet mir jedoch ganz ordentlich.

Die Jungs von Liedfett reißen die Bühne mal wieder ordentlich ab, wir verausgaben uns rund drei Stunden und lümmeln anschließend noch ein wenig herum, plaudern mit neuen sowie alten Bekanntschaften und verabschieden uns von der Liedfettcrew – schließlich sehen wir uns jetzt einen Tag nicht. Dann verlange ich nach einem Döner, was spät in der Nacht in Würzburg offenbar ein Problem darstellt. Sämtliche Genusstempel haben zu und uns bleibt nichts anderes übrig, als unseren Hunger bei McDonald’s zu stillen. Das Essen dauert horrend lang und schmeckt fürchterlich, also alles wie immer bei der goldenen Möwe. Völlig erschöpft fallen wir in unseren 8-Bett Schlafsaal, während die Whatabussys schon den nächsten Treffpunkt anfahren.

Nach einer kurzen Nacht – ich habe kaum ein Auge zugetan – gönne ich mir eine wohltuende Dusche und versuche dann verzweifelt etwas gegen meinen Brand zu tun. Das Leitungswasser im Hostel ist ungenießbar und etwas zu kaufen gibt es nicht. Also stampfe ich rüber zum Bahnhof, kaufe mir Cola, Wasser und Kirschsaft und kippe all das Gelumpe nur so herunter. Da war viel Sahara in meinem Rachen. Nun ist es allerdings noch dunkel und Herr B. liegt natürlich noch in den Federn, also warte ich im Hostel, lese und freue mich auf unseren heutigen Ruhetag. Kein Konzert. Kein Alkohol. Keine Eskalation. Einfach Wellness!

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tag null http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/13/tag-null/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/13/tag-null/#comments Mon, 13 Nov 2017 18:36:41 +0000 Administrator unterwegs Bayern http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/13/tag-null/ Nun ist es soweit, unsere etwas gewagte Konzerttour geht weiter. Herr B. ist bereits auf dem Weg nach Heidenheim, ich packe etwas Gedöns und morgen fahren wir gemeinsam nach Würzburg. Nach drei Stunden Fahrt kommt er an und nach einigen Vodka-Sun sind wir uns ganz sicher, dass es eine gute Idee sei noch eine Kneipe zu besuchen.
Sieben Kneipen und viele Stunden später falle ich völlig defekt in mein Bett und wie das zu erwarten ist, kommen wir später los als gedacht. In Würzburg dann checken wir direkt die Lage, suchen uns einen Parkplatz zwischen Konzerthalle und unserem Hostel und überbrücken die Wartezeit bis zum Eintreffen der Whatabüssern mit einigen Kaltgetränken. Die sind auch bitter nötig um die nächste Zeit zu überstehen – denn ein Katerfrühstück bleibt heute leider aus. Wenn wir schon der Band folgen, dann natürlich auch in Sachen fürchterlicher Ernährung, Alkohol und körperlicher Extase.

Als wir dann vollzählig sind, fließen weitere Getränke und es wird Zeit unser Hostel zu beziehen. Schon beim Eintreten steigt einem ein recht modriger Geruch entgegen, das Bett im 8er-Schlafsaal hat sicher schon viel erlebt und mir ist es natürlich egal. Eine Tour ist eben kein Zuckerschlecken. Jetz wo das geklärt ist, wird es aber Zeit etwas zu Essen. Also marschieren wir durch Würzburg, blicken an den vielen Fassaden hoch, werfen ein Auge auf die Residenz und scheuen auch nicht vor einigen verstörenden Selfies zurück. In einem Speisehaus nehmen wir platz, versuchen nur wenig aufzufallen und auf mein Gesuch nach vegetarischer Kost wird mit Salat reagiert. Also bestelle ich ganz eigenartige Würstel und werde auch davon satt. Zurück an den Autos lümmeln wir einige Stunden im Whatabus, trinken und freuen uns tierisch auf das Konzert. Wobei ich gestehen muss, dass mir von den letzten Konzerten noch sämtliche Knochen schmerzen und ich so viel wimmere wie ich nur kann.

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so ein deutscher orden http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/10/so-ein-deutscher-orden/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/10/so-ein-deutscher-orden/#comments Fri, 10 Nov 2017 11:07:52 +0000 Administrator unterwegs Baden-Württemberg http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/10/so-ein-deutscher-orden/ Heute steht zum Glück kein Liedfett-Konzert auf dem Plan und so kommt es dass wir nach Bad Mergentheim fahren. In der Innenstadt kostet heute das Parken nichts und wir marschieren zielgerichtet in das Deutschordenmuseum. Für den Deutschen Orden interessiere ich mich quasi überhaupt nicht, aber das Schloss in dem das Museum untergebracht ist, könnte mir durchaus gefallen. Also hinein dort – mit 6,-€ Eintritt ist es nicht ganz günstig, aber okay für rund 3000qm Fläche. Schon kurz nach der Kasse ein erstes Highlight – die Berwart-Treppe. Die Wendeltreppe wurde im 16. Jahrhundert erbaut und lässt einem das Herz ein klein wenig höher schlagen. Oben angekommen geht es los mit der Geschichte rund um Bad Mergentheim – hier und da interessant, aber wirklich mitnehmen kann es mich nicht. Auch von der umfangreichen Aufarbeitung und Sammlung des Deutschen Ordens wird mir nicht sonderlich warm und selbst die Puppenstubensammlung löst bei mir kein großes Erstaunen aus. Ist nett anzusehen, manch neue Erkenntnis frisst sich sicher in mein Hirn, aber ansonsten kann ich nicht allzu viel damit anfangen.

Viel mehr Beachtung finden die klassizistischen Räumlichkeiten, man kann sich überhaupt nicht sattsehen und offenbar wurde vor rund 30 Jahren mit bedacht restauriert. Ein wirklich sehr schöner Rundgang durch die alten Gemäuer, aber nun wird es Zeit etwas zu Essen. Ursprünglich war das Schloss eine Wasserburg und so marschieren wir noch einmal drum herum, bis wir schließlich wieder in der Altstadt ankommen. Wir setzen unseren Weg fort, finden im Stadtkern aber kein Restaurant, das geöffnet hätte. Also ab in den Kadett und rüber nach Markelsheim – ein kleiner Weinort vor den Toren Bad Mergentheims. Ein Hotel hat geöffnet und die Küche lockt mit zünftigem Vesper – schmeckt auch ganz wunderbar, ich überfresse mich regelrecht. Wird Zeit wieder nach Hause zu fahren, denn langsam ist wieder Zeit für Konzerte, nicht dass sich mein Körper noch erholt von den Strapazen.

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reinbügeln http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/06/reinbuegeln/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/06/reinbuegeln/#comments Mon, 06 Nov 2017 11:22:17 +0000 Administrator unterwegs Baden-Württemberg http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/06/reinbuegeln/ Wir hatten nun etwas wenig Zeit uns von Dresden zu erholen, denn heute steht ein weiteres Liedfett-Konzert an. Diesmal geht es nach Stuttgart, der Wecker klingelt und ich zaubere uns ein schmackhaftes Pizzafrühstück, dessen Schärfe einem die Tränen in die Augen treibt. Gestärkt setzen wir uns in den Kadetten und über die Landstraßen geht es nach Stuttgart – verkehren tut es zum Glück heute nur wenig und so kommen wir zeitig an, checken in unser Hotel ein und ich bin recht überrascht. Das Hotel ist trotz des günstigen Preises ganz gut, das Zimmer mehr als geräumig und es ist sauber. Nur ein Kühlschrank fehlt mir, sodass wir unsere Getränke ganz einfach sofort verköstigen.

Nun soll es zum Konzert gehen, auf Laufen habe ich so gar keine Lust und bestelle uns ein Taxi. Das bringt uns auch ganz schnell ins Universum, den Club wo heute Liedfett spielen. Bevor es losgeht haben wir noch einige Zeit und genehmigen uns manchen Drink an der Bar und flippen dann standesgemäß aus während Liedfett die Bühne abreißen. Das Konzert war noch einen Tick besser als in Dresden, offenbar muss sich die Band erst warmspielen – macht aber nichts, in den nächsten Tagen stehen noch einige Konzerte an und der Tank vom Kadett ist voll.

Nach dem Konzert suche ich noch eine Bar, in der Herr W. und Ich früher oft zu Gast waren und finde sie schließlich dank eines netten Polizisten. Ich muss allerdings feststellen, dass dort damals deutlich weniger los war und nun auch geraucht werden darf. Nichts wie weg – ich brauche einen Döner. Kein Konzert ohne Döner! Etwas traurig blicke ich drein, als der Dönermann meinem Verlangen nach Peperoni nicht nachkommen kann und beiße in den faden aber sehr leckeren Döner.
Nun aber ins Bett – ein Taxi bringt uns ins Hotel, wir duschen brav und gehen ins Bett bis uns das Nachbarpaar weckt. Denen Hirntoten scheint nichts besseres einzufallen, als um 03.00 Uhr in der Nacht eine mittelgroße Kriese lauthals auszutragen.

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citycamping sachsen http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/02/citycamping-sachsen/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/02/citycamping-sachsen/#comments Thu, 02 Nov 2017 17:55:58 +0000 Administrator unterwegs Sachsen http://overlandkadett.blogsport.de/2017/11/02/citycamping-sachsen/ Ich habe seit ein paar Tagen hohen Besuch aus dem fernen Berlin und nach ein paar Tagen Heimatwellness lese ich heute früh mit ganz verschlafenen Augen, dass Frau S. auf dem Weg nach Dresden ist. Dort spielen heute Abend Liedfett. In Kürze gehen wir auf einige Liedfettkonzerte und so täte es ja fast Sinn machen, wenn wir heute noch spontan nach Dresden fahren. Also checke ich schnell die Hotels und stelle mit Bedauern fest, dass ganz Dresden ausgebucht ist. Es gibt einfach nicht ein einziges Bett mehr. Bestimmt wegen des Pegidoof-Jubiläums. Diese elendigen Drecksäcke!

Meine Hauptstädterin muss ich jedoch nicht allzu lange überreden, dass wir wie ganz normale Menschen einfach im Campingkadett hausieren können und so kommt es, dass wir schon auf der Autobahn sind. Es verkehrt jedoch irrsinnig übel, sodass wir wahnwitzige sieben Stunden bis Dresden brauchen, obwohl ich wann immer möglich das Gaspedal heftig durchtrete. Angekommen finde ich einen kostenlosen Parkplatz direkt in Sichtweite der Konzertlocation und wir genehmigen uns ein paar Schnäpse – sicherlich verdient nach der langen Fahrt. In der Zwischenzeit hat uns die Band auf die Gästeliste gesetzt und so müssen wir nicht um eine ausverkaufte Bude bangen, sondern können in Ruhe trinken und etwas Musik hören.

Nun geht es in den Club, wir treffen auf Frau S., trinken ein wenig und warten auf den Beginn von Liedfett. Das Warten zahlt sich aus, die Jungs aus Hamburg spielen eine tolle Show, ich vermisse keine Songs und wir feiern einige Stunden völlig losgelöst. Wie das immer so ist, verquatsche ich mich danach noch ein wenig und gemeinsam gehen wir Döner essen. Dass die Sachsen keinen Plan von Döner haben, hätte ich mir allerdings denken können. Keinen Dunst was ich da esse, es schmeckt fürchterlich und dem Verkäufer rate ich dringendst, sein Angebot zu überdenken. Wenig satt aber dafür völlig ausgepowert finden wir im Kadett platz, ich schalte das Licht aus und wir schlafen. Dass wir inmitten eines sehr belebten Gebietes stehen, merke ich im Laufe der Nacht recht häufig. Immer wieder versuchen Besoffene in den Kadett zu gelangen, bestimmt auf der Suche nach einem mollig warmen Schlafplatz. Zur aufgehenden Sonne gesellt sich dann noch ein recht ausgeprägter Sturm. Auf dem Rückweg in die schwäbische Alb wird der Kadett immer wieder von Böen erfasst, wie ich sie noch nie erlebt habe. Diverse Bäume auf der Autobahn erschweren das ganze zusätzlich und dennoch kommen wir wohlbehalten und etwas müde an.

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ist ja wirklich asozial http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/30/ist-ja-wirklich-asozial/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/30/ist-ja-wirklich-asozial/#comments Mon, 30 Oct 2017 09:01:38 +0000 Administrator unterwegs Spanien http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/30/ist-ja-wirklich-asozial/ Nach einem Bier – ich fühle mich sofort besoffen – und einer Brezel machen wir uns auf zum Boarding, beim Sicherheitscheck greife ich noch einen schnellen Handjob ab und dann geht es auch schon in den Flieger. Eine Boeing-737 von der Tuifly soll uns nach Palma bringen und macht das auch ganz fabelhaft, zusammen mit dem Sonnenaufgang kommen wir an und machen uns sogleich auf den langen Weg durch den Aeropuerto de Son San Juan.

Im Preis enthalten ist zwar auch ein Bustransfer zum Hotel, aber die paar Kilometer sind es nun wirklich nicht wert zu warten oder gar diesen knattrigen Bus zu suchen. Also steigen wir in ein Taxi und nach einem kurzen Ritt stehen wir schon vor unserem Hotel. Einchecken können wir noch nicht, dafür gibt es aber Sekt und anschließend ein Frühstück, dass kaum der Rede wert ist. So ist das halt mit billigen All-In-Angeboten. So beschließen wir, einfach mal das Meer aufzusuchen und das klappt nach ein paar Metern auch schon ganz wunderbar. Bis zu den Knien traue ich mich hinein, mein Thermometer aber sagt dass das keine so gute Idee sei und so machen wir einfach das, das man am Ballermann eben so macht. Im Bierkönig sitzend trinken wir ein Bier und beschließen direkt den Tag einfach mal hier zu verbringen.

Ein grober Fehler, denn wir verbringen den gesamten Aufenthalt auf der Schinkenstraße, feiern ganz ausgelassen und die Nächte werden wahnsinnig lang. Ist aber überhaupt nicht gut – verstehe nicht wieso es da seit so vielen Jahren alle hinzieht. Die Musik ist kaum auszuhalten, es wimmelt von Asozialen und das Essen sowie die Getränke sind furchtbar. Einen Abend verbringen wir noch an der Promenade, spazieren und schlagen uns die Mäuler voll – nach Alkohol ist uns längst nicht mehr, die Schinkenstraße wird gemieden und wir lassen unseren kurzen Aufenthalt in einem Restaurant am Meer ausklingen, ehe es am frühen Morgen in den Flieger geht. Diesmal haben wir leider etwas Pech, denn das Flugzeug ist voller Kinder und der Lärmpegel lässt einen verzweifeln
In Stuttgart angekommen ist Herr M. so nett uns abzuholen und ich bin froh endlich weg zu sein. Spaß hat es gemacht, es war ein lustiger Ausflug, aber brauchen tu ich das so schnell nicht wieder, sei es noch so lächerlich günstig.

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aber wirklich nur einmal http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/25/aber-wirklich-nur-einmal/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/25/aber-wirklich-nur-einmal/#comments Wed, 25 Oct 2017 07:43:19 +0000 Administrator unterwegs Baden-Württemberg Spanien http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/25/aber-wirklich-nur-einmal/ Vor ein paar Wochen verlief ich mich mit Herrn B. in unserer Reiseplanung. Denn Zeit ist ein Faktor, den der werte Herr im Moment nicht besitzt. So wurde aus Budapest irgendwann Balaton und aus Balaton irgendwann eine Pauschalreise aus dem Reisebüro. Spart uns eine Menge Fahrerei, geflogen ist er noch gar nie und ich habe irgendwie auch ein wenig Bock, mal wieder in so einen Vogel zu steigen. Das letzte mal ist schon locker 15 Jahre her oder so.

Im Reisebüro machten wir einen recht einfachen Eindruck. Ein Bett, zwei Flüge und etwas Sonne täten uns genügen. Reisepass-pflichtige Länder fielen leider aus, da Herr B. keinen besitzt und Griechenland flog wegen der wahnwitzigen Preise direkt aus dem Rennen. Nächster Versuch: Mallorca.
Siehe da, kriegt man quasi geschenkt und wir buchen es, was soll schon schief gehen? Ist nichtmal eine ganze Woche und Mallorca habe ich in guter Erinnerung. Da waren wir allerdings nicht am Ballermann.

So prügelt mich heute um 02.00 Uhr der Wecker aus dem Bett, ich bewege mich mehr tot denn lebendig in Richtung des roten Opel und hole Herrn B. ab. Als sei das nicht genug, geht es den ganzen Weg wieder Retour. Schließlich soll der Opel auch wieder nach Hause. Das übernimmt gnädigerweise Frau J. für uns und nimmt etwas mürrisch auf der Rückbank platz. Am Stuttgarter Flughafen angekommen übergebe ich das Steuer, wir schnappen unsere Rucksäcke und schauen mal wo man denn um 04.30 Uhr morgens ein Bier bekommt. Wenn Mallorca, dann authentisch.

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italienische wochen http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/12/italienische-wochen/ http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/12/italienische-wochen/#comments Thu, 12 Oct 2017 04:19:31 +0000 Administrator unterwegs Bayern Baden-Württemberg http://overlandkadett.blogsport.de/2017/10/12/italienische-wochen/ Kaum komme ich in der Heimat an, erreicht mich schon eine Nachricht von den Siedlern des Whatabus. Mit den beiden habe ich morgen ein Date und sie kommen auch gerade von Italien. Am Morgen dann bringe ich noch Frau E. zum Bahnhof und gehe dann doch tatsächlich arbeiten und empfange kurz darauf Marc und Selena in meiner Firma. Ihr Kastenwagen benötigt ein wenig Zuneigung und eine Hauptuntersuchung und wenn ich schon da bin, wird sich hier natürlich bestens darum gekümmert. Während die Crew am Fahrzeug zugegen ist, flaniere ich mit den beiden bei Kaffee und Wasser und wir warten bis zum Abend auf das OK vom TÜV. Alles in Ordnung, zwei Jahre Segen für das dynamische Trio und wir machen uns sofort weiter zum nächsten Kürbisverkauf. Dass Marc was vom Kochen versteht, ist nichts neues und so gibt es heute Pasta mit Kürbis und etwas Salat dazu. Schmeckt ganz fantastisch und auch der Wein weiß zu überzeugen.

Lange haben wir aber allesamt nicht durchgehalten und wir verschwinden schon früh im Bett, wo ich am Morgen erstmal ausschlafe und später dann nochmal kurz auf der Arbeit vorbeischaue. Dort wird am Whatabus nochmal eine Kleinigkeit repariert und anschließend sehe ich schon wieder Marc in meiner Küche stehen, denn wir haben uns kurzerhand gestern ganz spontan bei Frau S. zu einer kleinen Wohnungseinweihung eingeladen. Mit köstlicher Lasagne bewaffnet fahren wir ins Bachtal und verköstigen dort diese, stoßen an auf die neue Wohnung und sitzen beisammen, bis schließlich alle Augenlieder schwer werden. Marc fährt mich noch eben nach Hause und dann verabschieden wir uns auch schon wieder, nun ist wieder Zeit für etwas Alltag und viel zu wenig von diesem Marc in meiner Küche.

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