Archiv der Kategorie 'vergangenes'

alte hure hamburg

ich habe gerade mit großem Bedauern festgestellt, dass ich schon ewig nicht mehr in Hamburg war.
Zuletzt 2012 – da verbanden wir das „Portland Festival“ mit ein wenig Touriquark, da meine Reisepartner zuvor nie in der Hansestadt waren.

Neben Milliardengräbern besuchten wir natürlich die Alster, das Freudenviertel, den Michl & das Hafenviertel.

Highlight für uns natürlich der Auftritt von Deichkind auf dem Portland Festival – zur Hälfte verpasst, aber so ist das manchmal eben.

winterwonderland

Gerade noch so zum Fest hielt nun auch bei uns der Winter Einzug – ich glaubte ja schon garnicht mehr daran.
Schaurig schön – darf nun gerne so ein paar Monate bleiben!


2010 in Biberwier (A)

fernweh.

Die Vorfreude steigt immens und dürfte dann am Freitag gipfeln – denn dann geht es zum alljährlichen Ausflug nach Monaco.
Wir organisieren wieder einen „geführten Roadtrip“ von Heidenheim über Ludwigsburg bis nach Monaco und Nizza, fernab der üblichen Transitstrecken & das Ganze über eine recht überschaubare Dauer von nur drei Tagen.

Freue mich nun auf Berge, Schnee, Meer & Sonne.


Bei der Anreise nach Monaco 2013

verlorener Glanz

Heute Mittag stehe ich so an der Autobahnraststätte Illertal Ost, Deutschlands einziger Kunstraststätte – sofort musste ich an Oliver Uschmanns ‚Hartmut und Ich‘-Reihe denken, sollte man unbedingt gelesen haben!
Wie den meisten anderen Leuten schießt auch sofort „Hundertwasser“ durch den Kopf, – doch weit gefehlt, es ist ein Irrglaube! Die Raststätte wurde 1996 von Herbert Maierhofer, einem Österreicher, gestaltet und 1997 eingeweiht. Auch Friedensreich Hundertwasser war Österreicher, da hört es dann allerdings auch auf mit den Gemeinsamkeiten.

So steh ich da so rum und denk zurück an das Hundertwasserhaus in Wien. Oft schon hörte ich mich und auch andere sagen, dass das weltberühmte Haus gar nicht so toll sei und den Eindruck macht, runtergekommen zu sein. Das stimmt auch, den Eindruck hat man recht fix. Die Farben sind längst nicht mehr voll und die Bewaldung schreit förmlich nach einem Gärtner, doch bin ich fest davon überzeugt dass das schon okay so ist. Das Wohnen in der Stadt, Hand in Hand mit der Natur funktioniert so ja ganz gut und Hundertwasser schehrte sich ja gern recht wenig um Normen. Wer ein wenig Zeit hat, sollte sie damit verbringen die Presseberichte von Hundertwasser zu lesen, insbesondere des Hauses in Wien.

„Die Fensterdiktatur und das Fensterrecht“ – man kann ihm dann schon zustimmen und den einen oder anderen Schmunzler nicht unterdrücken.

Ich bin mir fast sicher, dass das Ganze im Frühling auch etwas ansehnlicher ist. So ohne grau in grau.

ewige Stille

Wer den Zentralfriedhof in Wien besucht, sollte nicht allzuviel Zeit mit den prominenten Grabmälern verschwenden. Besonders empfiehlt sich ein ausgiebiger Spaziergang über den alten jüdischen Friedhof. Hier sollen rund 60.000 Gräber ihr Dasein fristen, großteils der Natur überlassen, weder gepflegt noch vom Unrat des großen Krieges befreit.
Es sollen hier etliche Bomben niedergegangen sein, was man an vielen Stellen auch sieht und selbst Kriegshandlungen zu Boden sollen hier stattgefunden haben.

Der Friedhof lädt zu langen Spaziergängen und Erkundschaftungen geradezu ein, unterwegs trifft man auch gern mal ein Reh, welches diese unendliche Stille & Ruhe für einen kurzen Moment unterbricht.

Man findet den alten jüdischen Friedhof auf dem Wiener Zentralfriedhof (Obacht – so zentral liegt der garnicht, ohne eigenes Auto eher „schwer“ zu erreichen von der Innenstadt aus), Eingang Tor1 – oder man passiert den Zentralfriedhof über das Tor2, von dort kann man auch mit dem PKW einfahren.


Wer genau hinsieht, kann ein Reh auf der Flucht vor mir erkennen

Das war im Oktober 2014, einer von vielen Anlaufpunkten unserer Osteuropareise.

Der Großglockner

der Großglockner – die legendäre Hochalpenstraße, sie befuhr ich April zum zweiten Mal.
Das erste Mal mit dem Stufenheck im Oktober 2013 und im April 2014 wieder, allerdings mit meinem Klappwohnwagen (Tago 400 Camper).

Ich hatte die Hosen gestrichen voll, Berg hoch ging es ganz gut, auch die Kehren nahm der Kadett relativ selbstbewusst, lediglich die Passage wo es wieder runterging machte den Bremsen sehr zu schaffen. Trotz Bummeltempo und Motorbremse glühten und verrauchten die Bremsen schon nach kurzer Zeit. Nunja, dafür sind sie ja da…

Einen tollen Kontrast lieferte das Wetter – im Oktober 2013 strahlender Sonnenschein, keine Wolken und angenehme Temperaturen – im April meterhohe Schneewände, teilweise bewölkt und bitterkalt.

Oktober 2013 war das Stufenheck noch etwas bunter, das Wetter und die Landschaft ebenfalls