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auf nach hamburg!

Zu unglaublicher früher Stund packen wir beisammen, ich dusche mal wieder fix und ganz ohne Frühstück geht es in den Kadetten. Neben Frau T. hat auch Herr R. im Kadett platzgefunden, denn keiner von uns hat so recht Lust auf die Unpünktlichkeit der anderen und so starten wir eben vorerst alleine durch. Wir verlassen Schweden über die Öresundbrücke und schlafen ein Ründchen auf einem Rasthof in Dänemark, ehe wir uns durch den Berufsverkehr quälen. Die Strecke bis Hamburg kommt mir unendlich lang vor, wir fressen unentwegt Kilometer und pausieren hin und wieder. Unterwegs treffen wir noch ein Team einer Nordkaap-Rallye – die befinden sich gerade von Stockholm auf den Weg nach Holland, Ziel der Rallye. Man hat sich einiges zu erzählen und so vertrödeln wir doch wieder etwas Zeit.

In Hamburg angekommen ist unser erstes Ziel die Oldtimertankstelle. Von Tankstelle ist inzwischen aber nichts mehr übrig – nun ist da eine KFZ-Prüfstelle drin und ein älterer Herr guckt grimmig hinaus. Also halten wir uns garnicht allzulange auf und fahren zu den Landungsbrücken. Ich schlug vor, den alten St. Pauli Elbtunnel zu befahren. Dort war ich seit drei Jahren nicht mehr und meine beiden Mitfahrer noch nie. Ideal also wenn man keine Lust hat das Auto zu verlassen und eigentlich einfach nach Hause möchte.

Wir bezahlen die zwei Euro Gebühr und der Fahrstuhl setzt sich in Bewegung. Ein Riesenspaß! Anschließend beraten wir uns, ob wir denn auf den Rest warten, die sind inzwischen unterwegs aber noch rund 200km entfernt, oder ob wir nach Hause fahren. Der Rest des Trupps scheint wenig glücklich darüber, dass wir nicht gewartet haben und möchte nun noch in Hamburg in’s Dungeon und so fällt unsere Entscheidung dann doch recht leicht, vollends nach Hause zu fahren. Schließlich liegen noch fast 800km vor uns. Also geht es ab auf die A7 und in die Heimat, wo wir spätabends dann auch ankommen. Alle 7 Fahrzeuge haben es pannenfrei geschafft die 3000-km Strecke zu bewältigen und auch sonst hatten wir trotz mancher Umstände eine wahnsinnig schöne Zeit. Die Planung für die Dezemberrallye 2017 kann nun getrost beginnen.

checkin.checkout

nach dem anstrengendem Dreh ging es für uns direkt ins‘ nahegelegene Hotel. Frau L. war so nett uns ein Zimmer zu reservieren.

So kamen wir in den Genuss in der Seemannsmission in Altona zu nächtigen. Nach erfolgreichem Check in trafen wir uns noch schnell auf Speis & Trank mit dem Team von Motory.de & haben uns von der Hafencity beeindrucken lassen.

Anschließend etwas Entspannung im Hotel & gegen späterer Stund‘ auf Nahrungssuche. Wie sich herausstellte waren wir beängstigend nah an der Reeperbahn. Ein paar Gehminuten und schon waren wir mitten drin. Wie zu erwarten konnten wir es beide nicht lassen, ein wenig zu feiern. Die Nacht zog sich bis in die frühen Morgenstunden und das ungenutzte Hotelzimmer hätten wir uns wahrlich sparen können. Kurz nachdem wir dort durchzecht ankamen, war es bereits Zeit um auszuchecken.

Zum Glück hatten wir noch massig Zeit bis zur nächsten Anlaufstelle – sodass wir einige Stunden Schlaf in der Tiefgarage im Kadett nachholen konnten.
Wiedermal hat sich gezeigt – Hamburger Nächte sind unberechenbar!

dreharbeiten

im Hafen angekommen trafen wir uns direkt mit ein paar netten Gestalten, welche im Auftrag von VOX produzieren.
Rund 4 Stunden drehen wir – es entsteht nach und nach ein kleines Filmchen über Motory.de, Mich & den Kadett.

Typisch für Hamburg wechselt sich die Sonne permanent mit Regenschauern ab, was dem ganzen aber keinen Abbruch tut.
Am späten Nachmittag ist alles im Kasten – was waren wir froh. Endlich Frühstücken und Hamburg genießen.

Wer Lust hat, sich den kurzen Beitrag anzusehen:

VOX Automobil, 31.05.2015 – 17.00 Uhr

Nachtrag: Hier der Beitrag

the day after

Tags drauf werden wir von herrlichem Wetter geweckt – schnell ein Blick auf die Uhr geworfen,…verdammte Schlummerfunktion.
In 30 Minuten 200km bis nach Hamburg zurückzulegen erschien mir dann doch unmachbar, so verschob ich kurzerhand unseren Termin in Hamburg um wenige Stunden.
Zusammengepackt und abfahrbereit schaute ich erst nach einer Duschmöglichkeit, die fand sich auch recht flott. Aufgefrischt und vollgetankt ging’s dann die A7 südwärts und gerademal 2,5 Stunden zu spät trafen wir ein.

elbtunnel

Glücklicherweise war unser Treffpunkt im Hafen, direkt gegenüber des Michels auf der Südseite der Elbe. Dadurch kamen wir in den Genuss den alten St. Pauli Elbtunnel zu befahren. Ein tolles Erlebnis für überraschend wenig Geld – wer das noch nicht gemacht hat, sollte sich spurten – ehe die Autos noch größer werden. mit 1,90m breite ist die Straße der Tunnelröhren doch recht eng!

alte hure hamburg

ich habe gerade mit großem Bedauern festgestellt, dass ich schon ewig nicht mehr in Hamburg war.
Zuletzt 2012 – da verbanden wir das „Portland Festival“ mit ein wenig Touriquark, da meine Reisepartner zuvor nie in der Hansestadt waren.

harmo

Neben Milliardengräbern besuchten wir natürlich die Alster, das Freudenviertel, den Michl & das Hafenviertel.

Highlight für uns natürlich der Auftritt von Deichkind auf dem Portland Festival – zur Hälfte verpasst, aber so ist das manchmal eben.