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hier ist schluss

Der Overlandkadett zieht um!

https://overlandkadett.home.blog/
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Der Blog hier wird im Laufe des Jahres abgeschaltet und weiter geht’s auf der neuen Seite.
Die alten Beiträge sind bereits umgezogen, – wir sehen uns auf

Der neuen Seite! (Klick verlinkt)

turbolenzen

Seit unserer Tour nach Montenegro ists still geworden – hier zumindest. In der Heimat habe ich gerade reichlich Arbeit und schaffte es seither für jeweils ein paar Stunden nach Berlin, Köln und Stuttgart. Das waren aber Termine und in erster Linie eine Menge Kilometer.

Ansonsten habe ich mal wieder ein neues Fahrzeug in meinem Fuhrpark zu verkünden. In einer Bierlaune kaufte ich einen alten Volvo 440 – bezahlte diesen schließlich dann auch mit alkoholischen Getränken. War ein langer Tag. Den Volvo habe ich dann auch direkt angemeldet und nun fahre ich den halt für ein paar Monate. Schont sicher den Kadett.

Der bekam letzte Woche auch sein Dachzelt verpasst und wäre jetzt eigentlich bereit für tolle Touren – Zeit aber habe ich jetzt keine und so war der einzige Einsatz des Dachzelts bei den „Outdoor-Tagen“ in Heidenheim – die Gäste konnten in der Innenstadt einen Blick ins Dachzelt und auf viele Bilder vergangener Reisen mit dem Auto werfen.

Für jetzt hatten wir geplant nach Sizilien zu fahren – auch das mussten wir leider canceln und werden stattdessen zumindest ein paar Tage die Pfalz unsicher machen. Das ist schonmal besser denn nix.

aus 18 mach 19

Der Kadett steht noch in der Werkstatt und sollte in Kürze repariert sein – ein Zündkabel war vom Marder angefressen und wurde getauscht. Eine Stunde später musste schon wieder abgeschleppt werden. Natürlich war das Zündkabel nicht das eigentliche Problem. Als wahrer Übeltäter hat sich der Zündverteiler entpuppt und schon morgen sollte der Kadett wieder fahren.

An dieser Stelle an alle ein gesundes Jahr – wenn auch etwas verspätet!

2018 verbrachte ich 95 Nächte im Kadett, im Dachzelt, in Hotels, – auf Reisen. Da kam einiges zusammen und so wundert es kaum dass so manches Land im Jahr 2018 besucht wurde.
12x Österreich, 2x Ungarn, 1x Serbien, 1x Rumänien, 1x Ukraine, 2x Polen, 4x Slowenien, 1x Kroatien, 1x Frankreich, 2x Schweiz, 1x Italien, 1x Luxembourg und 2x Tschechien.
Es trieb mich ganz schön oft in den Osten und erschreckend wenig in warme Gefilde. Nach unseren Jahrhundertsommer aber durchaus zu verkraften – dieses Jahr war es gerade in Deutschland wunderschön und ich konnte wieder einige mir unbekannte Ecken erkunden.

Auch auf viele Konzerte und Festivals habe ich es 2018 geschafft und so habe ich folgende Künstler live gesehen: Trailerpark, Not On Tour, Feine Sahne Fischfilet [2x], Russkaja, Doppel B, Liedfett [2x], Hollywood Undead, Schnipo Schranke, Dritte Wahl, Egotronic, CafeSpione, Turbostaat, Pennywise, Sick Of It All, Wizo, Ko Ko Mo, Danko Jones, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Tocotronic, Stefan Raab und Helge Schneider

Alle Touren, Trips und Reisen unternahm ich 2018 mit dem Auto oder meinem Roller. Nur selten verirrte ich mich in öffentliche Verkehrsmittel und geflogen bin ich überhaupt nicht.
Insgesamt befand ich mich über 43.161km am Steuer von rund 40 verschiedenen Fahrzeugen und könnte mir nun Gedanken machen, wo es denn 2019 so hingeht.

kiełbasa wycieczka 2018

Nun ist es mal wieder soweit – unsere kleine Dezemberrallye geht nun in die Siebte Runde. Heuer soll es nach Polen gehen und die Teilnehmer sind schon ganz begierig. Den Kadetten habe ich noch eben in der Werkstatt – seit geraumer Zeit kommt Wasser durch mein Schiebedach. Super nervig. Wird nun zugeklebt und trockenen Kopfes dürfte es dann nach Polen gehen.

Vier Jahre in Folge fuhren wir nach Monaco & Nizza, wurde dann aber natürlich langweilig und seither gibt es jedes Jahr ein neues Ziel. Die grobe Route, Treffpunkte, das Hotel und vieles mehr organisiere ich stets im Voraus und so kann es morgen dann auch schon los gehen.

2012 – 2 Autos / Monaco & Nizza
2013 – 4 Autos / Monaco & Nizza
2014 – 14 Autos / Monaco & Nizza
2015 – 23 Autos / Monaco & Nizza
2016 – 7 Autos / Malmö, Schweden
2017 – 8 Autos / Florenz, Italien
2018 – 6 Autos / Krakau, Polen


2015 Monaco


2016 Schweden

Auf Los geht’s los!

unsern segen gib uns heute

Der neue Kadett ist zugelassen und in neuen Händen, also widme ich mich heute meinem Kadetten. In der Werkstatt ist kaum Fluchen zu vernehmen, die Abgasuntersuchung ist schnell bestanden und ansonsten sind nur zwei Kleinigkeiten zu machen. Auf der rechten Seite sind mal wieder Scheinwerferhalterungen gebrochen und der Motor sifft Öl umher wie man es von ihm gewohnt ist. Einen gebrauchten Scheinwerfer habe ich noch liegen, der wird direkt verbaut und dann geht es noch der Ventildeckeldichtung an den Kragen. Mit 3,-€ ist das Ersatzteil auch recht erschwinglich.

Nun wird der Motor noch etwas gereinigt, sodass der TÜV-Prüfer keinen Herzkollaps bekommt und dann fahre ich auch schon zur KÜS-Stelle meines Vertrauens. Mittlerweile kennt man den Kadetten schon und wie üblich gibt es nichts zu beanstanden. Der Prüfer meint, dass ein Auto mit diesen „Bewegungsprofil“ nur mängelfrei sein kann und recht soll er haben.

Nun ist wieder rund zwei Jahre Ruhe und ich kann guten Gewissens umherfahren. Zur Feier des Tages habe ich uns nun für die nächsten Tage ein Hotel gebucht und der Kadett bekommt direkt wieder ein wenig Freigang.

fuhrparkmanagement

Ist ja nun schon wieder ein wenig Zeit vergangen seit ich meinen neuen Kadett gekauft habe. Und nun ist mir auch noch ein Opel Agila über den Weg gelaufen, welchen ich überhaupt nicht ungekauft lassen konnte. Beim Rock am Berg Festival hat Herr L. auch sein Interesse an dem Hochdachkadett bekundet, sodass ich ihn nun gutes Gewissens weiterverkaufen kann.
Zusammen haben wir ihn nun schließlich genauer inspiziert und freudig konnten wir feststellen, dass er in weitaus besserem Zustand ist als ich erwartet habe. Kaum Rost, keine nennenswerten Mängel. Noch eben die Scheibe tauschen und ein Bett reinzimmern und schon hat Herr L. einen Highendcamper.

So ist der Hochdachwagen nun verkauft und ich kann mich dem Agila widmen. Der ist zwar penibel gepflegt, verfügt aber über einen ansehnlichen Heckschaden. Ich lege direkt los, beule aus, biege neu, klopfe rum und lackiere dann. Nun sieht man den Schaden nicht mehr und dem Leben als Overlandagila steht nichts mehr im Wege. Fahren wird ihn überwiegend meine Gattin, aber wer weiß – vielleicht darf er mit uns ja auch mal auf große Tour?

Wie geschaffen wäre er dafür – schließlich ist es ein Opel, er hat einen ollen Panzermotor und keinerlei Ausstattung. Selbst mein Kadett ist besser ausgestattet. Immerhin hat er ein Radio – das hat der Agila werksseitig nie gehabt und nachgerüstet wird natürlich auch keines. Ebenso sucht man vergebens eine Zentralverriegelung und sonstigen Firlefanz. Ein Auto ganz nach meinem Geschmack – willkommen in der Familie.