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im heimathafen

In der Heimat wird es uns im Moment so überhaupt nicht langweilig. Neben der Arbeit – ich habe se fast vermisst – steht so manche Feier an sodass es in mancher Nacht doch recht spät wird. Soll aber nicht heißen dass ich untätig wäre! Das Jahr ist schließlich noch lang und wir machen uns so manche Gedanken, wo es doch noch hingehen sollte. In Kürze stehen sämtliche Treffen, Festivals und Konzerte an. Die Zeit dazwischen möchte ich sinnvoll nutzen und habe mich daran gemacht eine Tour durch Deutschland zu planen und auch ein Trip in die Slowakei soll noch drin sein.

Bevor wir nach Bratislava aufbrechen halte ich einen Blick unter den Kadetten für recht sinnvoll. Auf der Hebebühne angekommen mache ich mich direkt daran das Öl sowie den Filter zu wechseln und werfe bei der Gelegenheit direkt die neuen Sommerreifen auf das Auto. Mit den jetzigen Rädern ist er auch wieder deutlich höher – in Marokko hätten die sich aufjedenfall besser gemacht. Ansonsten fällt mir nix auf, scheint alles okay zu sein und ich fahre wieder davon.

In ein paar Tagen fahre ich dann mit Frau J. nach Bratislava. Da gibt es sicher einiges für uns zu sehen und nach unserer Europatour 2014 ein absolutes Muss. Damals hatten wir, keine Ahnung wieso, Bratislava nur durchfahren und uns dann Wien angesehen.

in eigener sache

Heute unterbrechen wir für kurze Zeit die Marokko-Berichte – denn ihr seid gefragt!

Für den Sommer plane ich eine Tour quer durch Deutschland um einige Freunde zu treffen & manches neues Gesicht kennenzulernen. Dazu brauche ich aber euch!
Wer also Lust hat auf einen Abend in gemütlicher Runde, darf sich gerne melden.

Ablauf wie folgt:

Anreise im Laufe des Tages – je nach Zeit, Lust & Laune meiner Gastgeber Essen gehen, gemeinsam kochen, Grillen, Sightseeing, Feiern, Nichtstun – ganz wonach uns gerade ist.

Ich bringe mit:
- gute Laune
- sicher ein Fläschlein Wein
- alles für meinen persönlichen Bedarf
- alle Zeit der Welt

Ich benötige:
- eine Duschmöglichkeit
- Couch, Gästebett oder eine Wiese für mein Dachzelt
- gute Gesellschaft

Wer also Lust hat und irgendwo zwischen Garmisch-Partenkirchen & Flensburg wohnt, sollte sich unbedingt melden!
e-Mail an opelmuseum@gmx.de oder einfach per Handy melden.
Zur halbwegs sinnvollen Planung bräuchte ich die Postleitzahl und vorab die Info ob und an welchen Wochenentagen es generell nicht geht, den Rest klären wir dann.

Liebe Grüße & bis bald!

bauherr & spediteur

So manch einem dürfte es aufgefallen sein – hier ist es gerade gespenstisch ruhig! Das hat aber schon seine Richtigkeit – ich habe seit einiger Zeit Stubenarrest. Kein Freigang. Schon sehr bald dürfte ich eingehen.

Seine Gründe hat es. Denn so nebenbei habe ich meine vier Wände ein wenig renoviert. Nach vielen Jahren der Baulampen-Fassungen und rigoroser Kargheit habe ich nun einige wenige Möbel angeschafft. Kommendes Wochenende kommt Herr T. – versiert in Sachen Elektronik und sehr viel weniger faul als Ich – und installiert in allen Zimmern Lampen. Das war es dann mit den Baufassungen. Ich mochte sie sehr.

Inzwischen wurden auch an allen Fenstern Sichtschutzdinge angebracht. Nun kommt weniger Licht hinein und noch sehr viel weniger neugierige Blicke der Nachbarn. Beim Nasepopeln fühle ich mich nun etwas wohler, weil weniger beobachtet. Meine Katze aber freut’s wenig – hat sie doch einiges an Ausblick einbüßen müssen. Zur Versöhnung gab es einen neuen Kratzbaum, den sie offenkundig liebt.
Auch ein neues Bett hat es gegeben – das jedoch hätte ich mir mal besser überlegen sollen, denn es schläft sich puderzuckrig drin. Das alte Bett habe ich wann immer möglich gemieden und so viel Zeit in, auf oder neben dem Kadett verbracht.
Meinen alten Fernseher konnte ich auch unters Volk bringen. Herr O. täte ihn gern haben und so liefere ich ihn die Tage in die Pfalz. Das trifft sich gut – so komme ich mal wieder raus und kann auch mein Fahrrad mitnehmen. Das steht da nun schon unverschämt lang.

da steckt doch wer dahinter

Eine etwas umfassendere Vorstellung meinerseits steht ja noch aus – wird wohl auch so bleiben. Mit dem was ich so treibe & tu konfrontiere ich ja oft genug.
Steffi von Keine-Eile hat jedoch mal nachgefragt und das ganze bebildert auf ihrer Homepage zum Besten gegeben.

Finden könnt ihr das Interview auf keine-eile.de oder direkt HIER
Viel Spaß beim Lesen!

reisetauglichkeit herstellen

Allmählich scheint sich der Frühling zu melden und es ist Zeit das Dachzelt zu montieren und den Kadetten mal wieder etwas herauszuputzen.

Ihm scheint das nicht wirklich sonderbar zu beglücken, denn heute früh quittiert er den Dienst und ich stehe inmitten einer großen Kreuzung. Praktischerweise mit Anhänger und wie es der Teufel will – bei einer Schweinekälte!

Herr T. ist so freundlich und schleppt mich samt Anhänger in die Opel-Werkstatt und Mittags geht es direkt an die Diagnose. Ich wundere mich etwas, offensichtlich fehlt der Zündfunke. Beinahe alles in Sachen Zündung wurde jedoch erst ersetzt und so wundert es kaum, dass nun das einzige alte Bautei den Geist aufgegeben hat. Der Zündverteiler ist hinüber – besser gesagt das Zündsteuergerät im inneren des Verteilers. Das Timing könnte besser kaum sein, schließlich steht der Kadett schon in den Startlöchern für eine kleine Reise, es ist sogar schon gepackt.
Teile können wir auf die Schnelle nicht auftreiben und so bleibt mir nichts anderes übrig, als mein Cabrio zu schlachten. Zwei Tage später läuft der Kadett dann auch wieder, ähnlich wie am ersten Tage und ich bin etwas erleichtert.

ja, lüg ich denn?!

Der Winter neigt sich langsam dem Ende, gibt aber auf der Zielgerade nochmal Gas und erneut muss ich feststellen, dass auch heuer der Winter kaum der Rede wert war. Wenig Niederschlag, keine Schneemassen wie man es sonst gewohnt war und auch die Temperaturen pendelten stets zwischen angenehm und kühl. Frotsbeulen zumindest sind bis dato keine zu verzeichnen.

Das darf gern auch in Zukunft so bleiben – das macht sehr vieles, sehr viel angenehmer.
So sitz‘ ich nun hier und warte noch etwas, Frühling wird’s sicher in Bälde, glaub ich.