festival tag 11

Wir befinden uns ja noch immer mitten im Triathlon, weswegen wir auch überhaupt in Leipzig sind. Heute Abend nämlich spielen in der Leipzig Arena Slipknot. Ich habe sie zwar neulich an Festival Tag 2 erst gesehen, aber doppelt hält bekanntlich besser. So glühen wir jetzt in einem Straßencafé ein wenig vor, trinken manchen Unfug und gehen dann wieder zu unserer Dönerbude von gestern. Gesättigt zurück ins Hotel, etwas duschen, etwas trinken und dann bringt uns ein Taxi zum Konzert. Nach einigen Kaltgetränken verabschieden wir uns von den Damen – die möchten Slipknot natürlich von ganz weit vorn sehen. Uns Männern ist das egal – wir wollen in erster Linie etwas Abkühlung und verschwinden nach draußen in einen Biergarten.

Wie die Vorband dann fertig ist und Slipknot beginnt, gehen auch wir rein und schauen uns ein paar Songs an. In der Halle ist es unerträglich warm, Slipknot habe ich ja erst gesehen und der R. hat überhaupt keinen Bock. Also machen wir uns nach ein paar Songs vom Acker und spazieren an unzähligen Shishabars vorbei. Keine Ahnung wieso es hier im Viertel keine Kneipen gibt. nach langem Fußmarsch finden wir dann eine und auch die entpuppt sich als Shishabar. In der nächsten Kneipe haben wir dann Glück – die ist ganz nach unserem Geschmack und befeuchtet unsere Kehlen sehr zuverlässig.

Wie das Konzert zu Ende ist, treffen wir uns wieder mit den Damen, lümmeln noch eine Weile an einer Tankstelle herum und laufen dann in unser Hotel. Am Morgen fahren wir nach Hause, machen in Leipzig noch einen Frühstücksstop und fahren dann drauf los. Im Konvoi mit 3 Kadetten ein super schönes Bild, bestimmt für Götter. Im Vogtland an einem Autohof mustern uns Polizisten für meinen Geschmack einen Moment zu lange und so wundert es kaum, dass sich Minuten später eine Zivilstreife zu uns gesellt. Von Herrn R.’s Parkkunst ist der Beamte völlig entsetzt. Das habe er in 40 Dienstjahren noch nicht erlebt. Keine Ahnung was der Kerl 40 Jahre getan hat. Vermutlich saß er im Aservatenkeller oder so, denn Falschparker fallen selbst meinem ungeschulten Auge ständig auf. Nach Feststellung unserer Personalien und merkwürdigen Fragen nach Drogen fahren wir schließlich weiter.
Nächster Halt Nürnberg! Hier fing vor zwei Wochen an und hier möge es enden! Wir suchen uns einen leckeren Biergarten und lassen unsere Tour standesgemäß ausklingen. Herr R. und Ich fahren nun vollends in Kolonne nach Hause, die Damen fahren weiter nach Augsburg und ich freue mich himmlisch auf Alltag. Ganz ohne Dosenbier, mit Duschen und ohne Konzerte.


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