wenig rast, wenig ruh

Heute schlafe ich ungewöhnlich lange, bin noch immer völlig K.O. und fürchte mich tierisch vor dem weiteren Programm. Gegen Mittag baue ich gemütlich ab und verabschiede mich schon wieder von Nürnberg, Der Triathlon geht weiter und ich frage mich, ob diese Tour wirklich eine gute Idee war? auf schnellstem Wege geht es zurück nach Heidenheim, im Stau täte ich am liebsten sterben und zu Hause wasche ich schließlich ein wenig Wäsche und gehe dann meiner lieben Frau auf die Nerven. Die freut sich garantiert über mein kurzes Gastspiel.

Am Morgen nämlich werfe ich die Wäsche wieder in den Kadetten und vor meinem Haus taucht Herr R. auf. Der hat letztes Jahr meinen behindertengerechten Kadett gekauft, ihn zum Camper ausgebaut und nun ist auch er Teil des Triathlons. Rund 400km trennen uns von unserem heutigen Ziel, die Müdigkeit bekomme ich kaum los und auch ein Tramper bei Würzburg kriegt mich nicht munterer. Der Kerl kommt gerade von einem Yogatanz-Festival und ist nun auf dem Weg nach Erfurt. Ein Stück davor verlässt er den Kadetten und wir die Autobahn.

In Breitungen nämlich warten bereits der Konfettiben und die Whatabüsser auf uns. Konfettiben erträgt dasselbe Schicksal wie ich, der war nämlich genauso blöd und ist direkt von Rock im Park angereist. Ich war immerhin noch klug genug und habe mich zu Hause sehen lassen. Nun möchten wir zwei Tage hier auf einem Campingplatz verbringen und uns in Ruhe auf das nächste Festival vorbereiten.


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