triathlon

Nach all der Erwerbstätigkeit ist es nun endlich an der Zeit das Weite zu suchen. Mein Dachzelt ziert den Kadett schon völlig nutzlos seit Wochen und so kann es sich nun wieder nützlich machen. Einiger Unrat landet im Kadett und schon geht es nach Nürnberg. Unser alljährliches Rock im Park steht mal wieder vor der Tür und anders als sonst reise ich heuer erst am Freitag an. So kam es dass ich nur ein Tagesticket ohne Campingberechtigung gekauft habe. Mit einer List komme ich trotzdem an den Stammparkplatz, wo es direkt ein paar Kaltgetränke gibt. Den Zeltaufbau verschiebe ich auf die dunkle Nacht – denn schon wie letztes Jahr ist das Campieren hier strikt verboten.

So verbringen wir den ganzen Abend entweder am Kadetten bei viel zu lauter Musik oder in unserem liebgewonnen Biergarten. Man kann sich natürlich gut an uns erinnern, das Eis ist schnell wieder gebrochen und wir feiern bis tief in die Nacht. Entsprechend glorreich fiel dann auch der Aufbau meiner Behausung auf und am Morgen wundere ich mich kaum über das abenteuerliche Bett.

Den neuen Tag begrüßen wir direkt mit Kaltgetränken, hängen mit den Nachbarn herum und empfangen Besuch im Biergarten. Erst am späten Nachmittag schaffen wir es schließlich zu Adam Angst – feinster Punkrock, leider in der Halle und somit eine ätzende Hitze. Da fällt kaum auf, dass ich Einzeller nur mit Badelatschen ausgerüstet bin. Das Konzert genießen wir trotzdem bis zum Schluss und verlassen völlig ausgepowert das Festivalgelände. Adam Angst habe ich nun zum ersten Mal gesehen und bin restlos begeistert, Ein tolles Konzert mit einer wunderbaren Stimmung in einer höllenwarmen Halle.


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