salzburg ohne ende

Nach dem Frühstück im Hotel machen wir uns zu Fuß auf den Weg die Stadt zu erkunden. Als erstes Ziel steht der Sebastiansfriedhof auf dem Programm. Der Friedhof zählt zu den letzten gut erhaltenen frühneuzeitlichen Anlagen des Camposanto-Typs im deutschsprachigen Raum. Camposanto ist die italienische Bezeichnung für Friedhöfe, deren Bauweise an einen Hof mit nach innen offenen Bogengang erinnert.

Dass hier Familienangehörige Mozarts, Leopold Mozart selbst und Angehörige des Physikers Dopplers bestattet sind interessiert mich nicht allzu sehr – viel mehr fällt es mir schwer mich an den Arkaden und Gräbern sattzusehen. In den Gruftarkaden sieht man nämlich rund drei Jahrhunderte künstlerische Grabgestaltung – darunter auch vieles Bedeutsames. Die römisch-katholische Sebastianskirche selbst ist geschlossen und so ziehen wir einfach weiter.

In einem Antiquariat kaufen wir ein paar Postkarten, sodass wir auch die Verwandtschaft zuspamen können und dann mag ich gern auf den Kapuzinerberg marschieren. Der Kapuzinerberg – ehemals Imberg genannt – erhebt sich rund 200m über Stadtniveau und die wollen bewältigt werden. Über steile Treppen geht es hinauf und neben uns verliert ein Kleintransporter seine komplette Ladung. Den Anstieg hat er wohl unterschätzt und hat nun das Vergnügen neu zu beladen. Oben angekommen werfen wir einen Blick in die Klosterkirche und gehen halbwegs unbeeindruckt weiter. Auf dem Berg nämlich gibt es verschiedene Wanderwege und wir versuchen es mit der „Bayerischen Aussicht“. An einem Denkmal für Wolfgang Amadeus Mozart – hier komponierte er seine Zauberflöte – geht es weiter den Berg hinauf, bis wir schließlich eine weite Aussicht über Salzburg und hinüber nach Deutschland haben.


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