deutsche leitkultur

Frau D. aus Texas ist gerade zu Besuch und Herr T., Ich und sie haben nun sogar einen Termin gefunden, an dem wir alle drei Zeit haben. Also schnappe Ich Frau J., sammle Frau D. ein und dann fahren wir nach München in die vier Wände von Herrn T. Eine herzliche Begrüßung folgt und schnell steht Sambuca auf dem Tisch – wie in alten Zeiten. Das Abendprogramm ist auch schnell geklärt und so stolpern wir zu späterer Stunde zu den Öffentlichen und fahren in die Innenstadt. Unsere amerikanische Freundin hat beiläufig erwähnt, dass sie noch nie im Hofbräuhaus gewesen ist. Also gehen wir dorthin um etwas zu Essen und können sie später dafür verantwortlich machen.
Denn das Essen dauert nicht nur über eine Stunde, sondern schmeckt scheußlich und die Bestellung wurde nicht richtig ausgeliefert – zur Krönung war unser Kellner ein ungezogener Lümmel. Immerhin hat das Bier mir nicht geschmeckt – verfluchtes Hofbräuhaus!

Die Stimmung hat das nun etwas gedämpft, aber nachdem wir ins Kilians – ein Irishpub – gestolpert sind, ist schnell alles vergessen. Die Getränke nämlich schmecken super und auf der Bühne schmettert ein älterer Herr diverse Hits der 60-80er ins Publikum. Es macht richtig Spaß und so langsam ist uns richtig nach Tanzen.
Wie bei meinem letzten Besuch in München gehen wir wieder in die Sauna – eine etwas heruntergekommene Schmuddeldisco mit guter Musik und feschen Getränken. Bis spät in die Nacht schwingen wir die Tanzbeine, verschütten Unmengen Getränke und fahren schließlich mit dem Taxi zurück. Der Fahrer tut mir schrecklich leid – sicher aber ist er es gewohnt betrunkene Idioten umherzufahren.


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