rumrentnern

Wir haben so richtig Lust drauf am Meer herumzuliegen und nichts zu tun. Also fahren wir heute nach Slowenien an die Adria und hoffen auf entspannte Tage. Am Abend geht es los und nach 8 Stunden Fahrt ist nicht nur der neue Tag angebrochen, sondern das Meer bereits in Sichtweite. Für ne schmale Mark haben wir uns in einem Hotelkomplex direkt am Meer eingekauft und warten nun aber noch ein wenig mit dem Einchecken. Die Zeit bis dahin überbrücken wir damit den Kadett zu parken und setzen uns dann nach einem kurzen Spaziergang durch die Hotelanlage auf ein Mäuerchen direkt am Meer. Ein Baum spendet Schatten, das Handy den passenden Soundtrack und aus unseren Taschen zaubern wir Kaltgetränke und beginnen uns selbst zu feiern.

Wie wir dann einige Stunden später einchecken schäme ich mich fast ein bisschen für unser jugendliches Verhalten, schließlich scheinen wir die einzigen fernab des Seniorenalters zu sein. In meinem Zimmer angekommen muss ich zuerst die Klimaanlage abschalten, denn es ist furchtbar kalt und wie sich später herausstellen soll, startet das doofe Ding immer wieder von ganz allein. Ansonsten ist das Zimmer aber halbwegs in Ordnung, nichts besonderes aber für den Preis und mit dem Meer vor der Tür bin ich zufrieden. Weil der Tag nun schon ein wenig fortgeschritten ist und wir keine Lust mehr haben etwas zu unternehmen, setzen wir uns einfach in das Restaurant neben unserem Hotel und stopfen uns mit Spaghetti voll. Der Wein mundet auch ganz vorzüglich und so verhocken wir bei einigen Karaffen bis in die Nacht hinein um dann in einen komatösen Schlaf zu fallen. Erstaunlich was mein inzwischen altgewordener Körper noch alles verkraftet, so ganz ohne Schlaf, viel Sonne und noch mehr Wein.


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