flieger, krieg & mehr

Der Ruhetage war eine echte Wohltat, ich habe viel gelesen und noch viel mehr geschlafen – ein Traum. Nun aber setze ich mich in den Kadetten und fahre zum Flughafen von Kiew. Hier gibt es ein Luftfahrtmuseum und nachdem ich in Belgrad schon auf flügellahme Flugzeuge geschaut habe, ist meine Lust nicht allzu groß. Es liegt aber auf dem Weg und angesichts den geringen Eintrittpreises schlender ich eben ein wenig durch die Reihen und schau mir das Ganze einfach mal an.

Anschließend fahre ich zur Mutter-Heimat-Statue, dort bin ich die letzten Tage mangels gutem Wetter nicht hin. Die Statue ist nämlich recht hoch und verschwindet gern im Nebel. Auch die Aussicht rundum ist recht gelungen und heute scheint endlich mal die Sonne. Ich genieße einen langen Spaziergang rund um das Areal und gehe zum Abschluss noch in das Museum des großen vaterländischen Krieges. Auch hier ist die Revolution von 2014 ein großes Thema, der Krieg im Osten und natürlich der 2. Weltkrieg. Dieser wird kategorisch ausgestellt, erklärt und mit unzähligen Exponaten nahe gebracht. Das Mit Abstand beste Museum in dieser Art, in dem ich je war. Fast den ganzen Tag verbringe ich hier, lese mir das Gehirn wund und spaziere anschließend nochmal durch den Park um die Birne etwas frei zu kriegen. Den Abend verbringe ich wieder am Bahnhof, stopfe mich voll und schlendere noch durch eine große Mall um einige Besorgungen zu erledigen. Das Einkaufszentrum ist riesengroß, aber finden tu ich nichts. Stattdessen verlaufe ich mich permanent und finde stets artverwandtes von dem, das ich gerade brauche. Mit Hilfe der durchweg freundlichen Ukrainerinnen bekomme ich dann schließlich alles das ich brauche und verkrümel mich wieder in mein Hotel.


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