kältetod

Nun bin ich doch glatt durch ganz Ungarn gefahren und habe nur noch etwas über 250km bis zu meinem Ziel. Also verlasse ich die Autobahn und mache es mir auf einem Feldweg bequem, lese noch ein Weilchen und schlummere dann. So recht wohltuend sind die paar Stunden aber nicht, denn es ist arschkalt und total ungemütlich. Also mache ich mich nach diversen Morgenritualen wieder auf den Weg. Die Morgendämmerung startet jetzt erst durch und in Verbindung mit dem Wetter erhoffe ich mir einen raschen Grenzübergang nach Serbien.

Klappt dann auch, nach rund 30min bin ich in Serbien und staune nicht schlecht – noch mehr Schnee! Ich bleibe aber stark, kämpfe mich die 200km bis Belgrad und stoppe am Nikolai Tesla Airport. Hier gibt es nämlich ein Luftfahrtmuseum worauf ich gern einen Blick wagen würde. Die Exponate sind recht interessant, wenn auch die Fliegerei noch nie mein Steckenpferd gewesen ist. Schade aber ist dass hier nichts auf Englisch übersetzt ist und ich mangels Serbisch einfach nix verstehe. Auch sind die meisten Exponate heftig in die Jahre gekommen und selbst der prunkvolle Bau wird es vermutlich nicht mehr lange machen. Überall bröckelt der Putz, das Dach ist überall undicht und auch sonst wirkt alles als käme schon morgen die Abrissbirne. Schade drum, aber so ist es nunmal.


0 Antworten auf „kältetod“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


− sechs = drei