blödes bergfestival

Um 14.30 spielen heute wieder Liedfett – nun ist sicher auch jedem klar, warum ich hier bin. Wenn die schon zweimal spielen, dürfen wir nicht fehlen! Nun ist es 12.00 Uhr und während eines Toilettenganges posten die Veranstalter des Festivals ganz munter, dass Liedfett auf 12.30 vorvorlegt wird. Vonwegen Wetterbedinungen und so. Dass es in 30min. kein Mensch zur neuen Location auf den Berg schafft und Schneefall in den Alpen öfter vorkommt, scheinen die einfach nicht zu wissen. Aber ist egal – ich mache Stress, bin sofort angezogen und startklar. In der Bar möchte ich ein Taxi organisieren und staune nicht schlecht, dass es abgesehen von einem Lift keine Möglichkeit gibt, dort hinzukommen. Also marschieren wir los und schon einige Meter weiter stehen plötzlich die Jungs von Liedfett neben uns. Die wissen von nichts und der Gig ist hiermit nun abgesagt, tolle Wurst.

Gemeinsam gehen wir dann zum Lift und wollen zu Monsters of Liedermaching, auf dem Weg dorthin haben wir eine menge Spaß, die Gondel ertrinkt in Konfetti und der viele Schnee tut der Stimmung erstmal keinen Abbruch. Mit Herrn B. verkürze ich die Wartezeit in einem Schirmpavillon, wir süffeln manchen Absacker und gehen dann rüber zur Band, tanzen ein wenig im Schnee, treiben Unfug und genießen Monsters of Liedermaching, ehe wir vollkommen verfroren das Weite suchen. Im Hotel gibt es warme Füße, einigen Schnaps und dann gehen wir noch zum Italiener um die Ecke.

Ausklingen lassen wir den Abend bei den Broilers auf der Hauptbühne, ich sehe mir einige Lieder vom Rand aus an, denn mein großer Zeh wurde bei Drunken Masters in Mitleidenschaft gezogen – denke der muss zeitnah einfach ab. Ich verschwinde dann ganz alleine in mein Hotel, hoffe auf ein paar ruhige Stunden und werde natürlich enttäuscht. Die Whatabuscrew ist aufgetaucht und wir lassen unseren letzten Abend ganz entspannt angehen, trinken die letzten Kaltgetränke leer und plaudern bei guter Musik bis in die Nacht hinein. Am Morgen geht es dann ganz schnell, ich brauche eine halbe Stunde um das Auto von Schnee & Eis zu befreien, verabschiede mich und dann schauen wir noch eben bei Marc und Selena vorbei, sagen ganz lieb tschüss und wünschen ihnen viel Vergnügen auf ihrer Wintertour.
Nach rund 8 Stunden haben wir es dann auch zurückgeschafft, das Schneechaos verfolgte uns die ganze Fahrt über und ich falle erstmal bedürftig ins Bett.


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