auf eigener achse ins ziel

Mit Blick auf die Uhr wird mir ganz anders. Der Tag neigt sich langsam dem Ende und wir sind noch immer ganz in der Nähe von Florenz. So beginnt dann das ersehnte Kilometerfressen. Am Gardasee vorbei, auf dem Brenner gönnen wir uns mal wieder eine deftige Mahlzeit und verabschieden uns bei der Gelegenheit direkt von den lieben Saarländern. Wir fahren zwar dieselbe Route, aber Herrn P. krampft der Gasfuss. Ich kann es verstehen – immerhin haben sie es noch ein gutes Stück weiter als wir.

Auf dem Fernpass kommt es mir beinahe hoch – ich sehe nichts, es schneit wie von allen Sinnen. Spaß hab ich plötzlich keinen mehr. Hinzu kommt, dass das merkwürdige Geräusch schon wieder schlimmer geworden ist. Inzwischen bekomme ich auch viel Feedback aufs Lenkrad und hoffe inständig, dass wir ankommen. Die A7 fahren wir dann noch ganz gemütlich durch und in Heidenheim werfe ich Herrn M. raus. Eine Straße weiter hat sich das Geräusch in ein übles Schlagen entwickelt. In Schrittgeschwindigkeit geht es weiter. Wie ich in meine Straße einbiege, tut es einen Schlag. Ach du Scheiße! Sofort is klar – mir ist die Antriebswelle weggebrochen. Ich fass‘ es nicht! Frau T. steigt mit aus und wir schieben die Karre bis vors Haus. Feierabend, soll sich der Zukunftsalex um den Dreck kümmern. Ich verabschiede Frau T. – sie muss nun noch nach Ludwigsburg – und gehe dann einfach mal ins Bett.


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