mainbügeln

Inzwischen hat auch Frau R. aus Bayreuth zu uns gefunden und gemeinsam stürmen wir die Posthalle, finden uns rechts schnell an der Bar ein und warten auf den Anheizer Son of Polvo. Früher war er unter anderem Fahrer, Rowdy und vieles mehr für Liedfett und bei dieser Tour steht er mit seiner brandneuen EP auf der Bühne. Eine Mischung aus Blues und Country, oder so. Jetzt wo ich ihn ein paar mal live gesehen habe, gefällt es mir richtig gut, auch wenn die Musik nicht unbedingt als Vorband zu Liedfett passen mag. Es wirkt doch recht gegensätzlich, mundet mir jedoch ganz ordentlich.

Die Jungs von Liedfett reißen die Bühne mal wieder ordentlich ab, wir verausgaben uns rund drei Stunden und lümmeln anschließend noch ein wenig herum, plaudern mit neuen sowie alten Bekanntschaften und verabschieden uns von der Liedfettcrew – schließlich sehen wir uns jetzt einen Tag nicht. Dann verlange ich nach einem Döner, was spät in der Nacht in Würzburg offenbar ein Problem darstellt. Sämtliche Genusstempel haben zu und uns bleibt nichts anderes übrig, als unseren Hunger bei McDonald’s zu stillen. Das Essen dauert horrend lang und schmeckt fürchterlich, also alles wie immer bei der goldenen Möwe. Völlig erschöpft fallen wir in unseren 8-Bett Schlafsaal, während die Whatabussys schon den nächsten Treffpunkt anfahren.

Nach einer kurzen Nacht – ich habe kaum ein Auge zugetan – gönne ich mir eine wohltuende Dusche und versuche dann verzweifelt etwas gegen meinen Brand zu tun. Das Leitungswasser im Hostel ist ungenießbar und etwas zu kaufen gibt es nicht. Also stampfe ich rüber zum Bahnhof, kaufe mir Cola, Wasser und Kirschsaft und kippe all das Gelumpe nur so herunter. Da war viel Sahara in meinem Rachen. Nun ist es allerdings noch dunkel und Herr B. liegt natürlich noch in den Federn, also warte ich im Hostel, lese und freue mich auf unseren heutigen Ruhetag. Kein Konzert. Kein Alkohol. Keine Eskalation. Einfach Wellness!


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