so ein deutscher orden

Heute steht zum Glück kein Liedfett-Konzert auf dem Plan und so kommt es dass wir nach Bad Mergentheim fahren. In der Innenstadt kostet heute das Parken nichts und wir marschieren zielgerichtet in das Deutschordenmuseum. Für den Deutschen Orden interessiere ich mich quasi überhaupt nicht, aber das Schloss in dem das Museum untergebracht ist, könnte mir durchaus gefallen. Also hinein dort – mit 6,-€ Eintritt ist es nicht ganz günstig, aber okay für rund 3000qm Fläche. Schon kurz nach der Kasse ein erstes Highlight – die Berwart-Treppe. Die Wendeltreppe wurde im 16. Jahrhundert erbaut und lässt einem das Herz ein klein wenig höher schlagen. Oben angekommen geht es los mit der Geschichte rund um Bad Mergentheim – hier und da interessant, aber wirklich mitnehmen kann es mich nicht. Auch von der umfangreichen Aufarbeitung und Sammlung des Deutschen Ordens wird mir nicht sonderlich warm und selbst die Puppenstubensammlung löst bei mir kein großes Erstaunen aus. Ist nett anzusehen, manch neue Erkenntnis frisst sich sicher in mein Hirn, aber ansonsten kann ich nicht allzu viel damit anfangen.

Viel mehr Beachtung finden die klassizistischen Räumlichkeiten, man kann sich überhaupt nicht sattsehen und offenbar wurde vor rund 30 Jahren mit bedacht restauriert. Ein wirklich sehr schöner Rundgang durch die alten Gemäuer, aber nun wird es Zeit etwas zu Essen. Ursprünglich war das Schloss eine Wasserburg und so marschieren wir noch einmal drum herum, bis wir schließlich wieder in der Altstadt ankommen. Wir setzen unseren Weg fort, finden im Stadtkern aber kein Restaurant, das geöffnet hätte. Also ab in den Kadett und rüber nach Markelsheim – ein kleiner Weinort vor den Toren Bad Mergentheims. Ein Hotel hat geöffnet und die Küche lockt mit zünftigem Vesper – schmeckt auch ganz wunderbar, ich überfresse mich regelrecht. Wird Zeit wieder nach Hause zu fahren, denn langsam ist wieder Zeit für Konzerte, nicht dass sich mein Körper noch erholt von den Strapazen.


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