montagmorgen

Wenn ich schon nicht wegkomme, könnte ich ja hemmungslos mit Freunden feiern. Klingt erstmal vernünftig. Wie ich dann heute zu früher Stunde nach Amstetten fahre, sehe ich bereits alle Vernunft dahinschwinden. Herr K. steigt zu und wir parkieren den Kadetten am örtlichen Bahnhof und trinken ausversehen zwei Flaschen Wein. Anschließend stolpern wir in die Bahnhofskneipe, welche garkeine Kneipe ist, sondern ein ganz gutes Restaurant. Also gibt es für uns Bier & Schnaps, sowie zwei Portionen Kroketten zum Mitnehmen. Unser Zug kommt nämlich bald. Mit etwas Verspätung kommt dieser auch und schon befinden wir uns auf dem Weg nach Ulm.

Die Ulmer feiern heute „Schwörmontag“ und sind allesamt außer Rand und Band. Aber ehe wir uns ins Getümmel stürzen, kaufe ich mir fix noch einen Pullover, gegen die Kälte. Was es mit dem Schwörmontag auf sich hat, weiss ich nicht – ist mir irgendwie auch egal. Ich freue mich nur über Schnapsstände mitten auf der Straße und ganz ausgelassene Stimmung. Zu späterer Stunde stößt noch Frau E. zu uns und wir feiern bis spät in die Nacht, bis ich die beiden schließlich verliere und nicht mehr wieder finde. So komme ich natürlich auch nicht in unser Hotel und lasse mich einfach mitten in der Nacht abholen, um mich am Morgen zu fragen, wie zum Teufel wir nun nach Amstetten kommen um unsere Autos wiederzufinden. So ein Sommer in der Heimat ist ganz schön, wenn man denn lauter Unvernünftige um sich herum hat.


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