zu gast bei opel

Meinen Kadett habe ich heute gegen einen neuen Opel Astra Sportstourer getauscht und schippere in aller Frühe gemütlich nach Wiesbaden. Aus dem Radio poltert gute Musik und wie ich ankomme bleibt mir noch viel Zeit übrig. Also gehe ich Frühstücken und lümmle etwas in Wiesbaden herum, ehe ich mein Hotel aufsuche. Die Zimmerkarte geholt und schon werfe ich mich in Schale – der Anzug sitzt, den Krawattenknoten kriege ich gerade noch so hin und anschließend finde ich mich im Hotelrestaurant wieder.

Opel lädt ein zum gemütlichen Beisammensein, das Buffet weiß zu gefallen und mit vollen Mägen geht es dann noch in einen düsteren Tagungssaal wo eine kurze Ehrung stattfindet. Anschließend lege ich meinen Dress ab und streife mir wieder gemütliche, luftige Kleidung über gehe hinaus wo bereits ein Shuttleservice auf uns wartet. Auf direkten Wege geht es nach Rüsselsheim, wo wir heute einige besondere Einblicke erhalten werden.

Wir gondeln durch das Werksgelände und unser erster Halt ist das Testzentrum für elektromagnetische Verträglichkeit. Hier werden diverse Einflüsse von Elektrogeräten, Strahlung usw. auf und aus einem Fahrzeug gemessen und erforscht. Der Abteilungsleiter gibt uns interessante Einblicke in sein Tun, beantwortet geduldig sämtliche Fragen und tut das auch so, dass wir auch verstehen, was er uns da sagt. Dann geht es auch schon direkt weiter in das Entwicklungszentrum für Antriebssysteme. Das Gebäude wurde erst vor kurzem gebaut, alles ist ganz neu und zuerst nehmen wir in einem Besprechungsraum platz. Wir bekommen eine kleine Einführung darüber, was hier genau gemacht wird und wie die Abläufe sind und gehen dann gemeinsam zu den Motorenprüfständen um uns auch ein Bild davon zu machen. Der Wissenshunger lässt nicht nach und so gehen wir noch in das Akustik-Zentrum. Hier werden sämtliche Geräusch in und an einem Fahrzeug erprobt, optimiert und kreiert. Der Abteilungsleiter steht wieder allen Fragen Rede und Antwort und führt uns durch sein Reich.
Als Opelfreund seit Kindheitstagen war das für mich natürlich ein ganz besonderer Tag, denn selbst ranghohe Opelaner haben nur selten oder garnicht die Möglichkeit in die heiligen Hallen von Entwicklung und Forschung bei Opel zu kommen.


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