dobrý deň

Mal wieder ein neuer Tag, mal wieder die Überlegung was wir denn heute anstellen sollen. Ich möchte ja in das Verkehrsmuseum, ist sogar gleich um die Ecke. Frau J. hingegen ist hungrig und wir müssen feststellen, dass sämtliche Restaurants geschlossen haben. Slowaken scheinen Langschläfer zu sein, – kann man ihnen nicht verübeln. Also führt uns der Umweg zum Subway und wir futtern ganz fürchterliche Sandwiches. Eine Feinschmeckerreise scheint das heuer nicht zu werden.

Gesättigt laufen wir dann zum Verkehrsmuseum. Das wurde direkt im Bereich des Hauptbahnhofes eröffnet und bietet neben ollen Ostfahrzeugen auch diverse Zweiräder und Lokomotiven. Die alten Lagerhallen, in denen das Museum untergebracht ist, gefallen mir jedoch deutlich besser. Die stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind überwiegend unrestauriert und großteils belassen, ganz ohne Kitsch. Die untergebrachten Fahrzeuge stammen überwiegend aus osteuropäischer Produktion – so recht warm werde ich damit nicht und leider gibt es alle Informationen ausschließlich auf slowakisch. Eine Sprache die ich weder verstehe noch in Schrift herleiten kann – kein Plan was dort geschrieben steht!

Der Eintritt schlägt mit 4,00€ zu buche und ein jeder muss natürlich für sich selbst wissen, ob sich das lohnt. Spätestens als ich im Außenbereich einen Opel Blitz aus Weltkriegszeiten entdecke, hat sich für mich der Besuch selbstverständlich gelohnt. Schade dass der draußen steht und eingezäunt ist – irgendwann geht das gute Stück sicher vor die Hunde.
Wir haben nun genug von altem Eisen und marschieren wagemutig über die Gleise in Richtung des Hauptbahnhofes. Ich schlage vor spontan nach Wien zu fahren, bekomme aber überhaupt kein Feedback und finde mich kurz darauf mitten in Bratislava wieder.


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