landungsbrücken raus!

Heute ist tatsächlich kaum ein Windchen zu spüren! Wir checken aus, werfen Zeugs in den Kadetten und fahren rüber zum Hafen. Es herrscht reger Betrieb und beim Einfahren fragen mich die Polizisten ob ich der Deutsche auf Weltreise sei. Öööh nö, ich stelle mich brav in die Schlange, lasse mein Fährticket bestätigen und hoffe dass es nicht allzulang dauert. Der Hafen ist aber recht voll – vermutlich weil die letzten Tage nix ging? Es dauert ewig bis wir überhaupt zur Polizei vorkommen, zum Glück wurde ich mit viel Geduld gesegnet.

Die Hirntoten rund um mich führen einen eisernen Kampf, drängeln so dreist es geht und hupen wann immer es sinnlos erscheint. Stunde um Stunde vergeht und wir schaffen es dann zur Polizei, lassen die Pässe stempeln und führen das Auto aus. Dann geht es noch kurz durch den Scanner und schon in die Reihe zur Schnellfähre.

Da kommt auch schon der „deutsche Weltreisende“. Der kam soeben im Hafen an, wurde überall durchgewunken und wurde als letztes Fahrzeug noch eben in die Fähre gestopft. Das Fahrzeug vor mir, welches schon vorher da war, darf nun auf die nächste Fähre warten – ich hingegen habe mich bereits auf die nächste eingestellt und beginne bereits das Mittagessen zuzubereiten.
Der deutsche Weltreisende entpuppt sich bei Internetrecherche übrigens als Weltrekordfahrer. Dakar nach Moskau in vier Tagen mit einem VW Amarok. Darum wohl auch die bevorzugte Behandlung an allen Stellen, ist sicher einiges an Geld geflossen. Da hilft kein Kopfschütteln, die Deppen sterben einfach nicht aus – dennoch – gute Fahrt!


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