wird zeit zu fähren

In Tanger selbst haben wir nicht vieles gemacht. Vorallem lagen wir im Bett. Für einen ausgiebigen Spaziergang durch die Medina hat es aber auch gereicht. Direkt hinter dem Hotel ging es los und ich führte uns dorthin, wo wohl sonst eher kein Tourist entlangwatschelt. Das merkt man dann auch immer wenn die Einheimischen einen auf die richtigen Pfade leiten wollen.

Schön ists in Tanger aber auch furchtbar voll! Und sehr viel internationaler wie im Rest des Landes. Das spürte ich schon als ich einen Händler, wie immer stets höflich, abwimmelte und er mir ein „Fuck You“ mit auf den Weg gab. Sowas is mir auch noch nie passiert – neben den Tausenden freundlichen Kontakten aber eine willkommene Abwechslung.

Auch machte ich mir Gedanken darüber wie wir nach Spanien kommen. Wann immer ich auf den Hafen sah, sah ich keinen Betrieb und keine Schiffe. Mit dem Herrn an der Rezeption klärte ich die Sachlage, wir übten uns im Deuten vom Wetterradar und ich bin ganz kurz sogar erschrocken, als er mir erzählte dass am Vortag eine Fähre gesunken sei. Wie sich herausstellte hatte er sogar recht und wir warten hier im Hotel bis sich der Sturm legt. Auf Umbuchen & Tanger-Med habe ich nämlich keine Lust. Mangelnder Zeitdruck lässt mich Schulterzucken.


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