ich könnte kotzen

Zurück am Campingplatz gibt es Essen – ich kriege aber nichts herunter und fühle mich irgendwie ganz unbehaglich.

Also klettere ich heute schon früh in mein Dachzelt, lulle mich in die Decke und schlafe. Auch das mag nicht so recht funktionieren – schon nach kurzer Zeit ist es mir furchtbar schlecht und im hohen Strahl kommt mir der Mageninhalt hoch, plätschert spektakulär neben das Auto und jetzt fühle ich mich wirklich schlecht.

Frau M. macht einen recht besorgten Eindruck und ich versichere ihr, dass es nur die Malaria ist und schon bald alles gut wird. Zu meinem Pech wird allerdings überhaupt nichts gut. Stündlich plätschert es unheilvoll aus dem Dachzelt und um 03.00 Nacht beschließe ich mein Nachtquartier ins Erdgeschoss zu verlegen. Da spuckt es sich sehr viel angenehmer.
Wie ich unten liege hört es dann aber auf und ich schöpfe Hoffnung doch noch weiterzuleben. Wie die Sonne aufgeht steht unser nächstes Ziel dann auch schon fest – als hätte ich es geahnt haben wir ein Hotelzimmer gebucht. Dort kann ich mich sicher rundum erneuern.


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