gotteshaus & wanderschaft

Heute möchten wir zu viert eine kleine Wanderung unternehmen. Mangels Lust allzu weit zu fahren schlage ich Neresheim vor. Dort gibt es in der Umgebung des Benedikterkloster eine Menge Wanderwege und wer mag kann sich auch etwas in der Abtei umsehen. Auch weiss ich, dass man dort wohl ganz gut essen kann. Also nichts wie hin.

Am Kloster stellen wir das Auto ab und spazieren durch den Hof und wagen natürlich einen Blick in die Kirche. Wider erwarten gehe ich nicht in Flammen auf und wir können uns von der Barockbaukunst verzaubern lassen. Seit weit über zwei Jahrhunderten steht sie nun schon hier und gilt als eines der bedeutensten Bauwerke in Sachen Barockarchitektur. Schaut man jedoch zu lange auf die Fresken, entstanden durch Martin Knoller, schmerzt der Nacken ganz leidlich. Vor rund 50 Jahren wurde die gesamte Kirche aufwendig restauriert, nachdem die Hauptkuppel sich gesenkt hatte und das Gebäude drohte einzustürzen. Nun schaut alles so furchtbar neu und steril aus.

Also hinfort mit uns und ab in den Wald. Wir marschieren einfach einige Kilometer durch den Wald, gucken Spinnen beim Wuseln zu und versuchen Tierkot zu deuten. Mehr Romantik kommt dann nur noch auf einer Weide auf, wo wir einfach nur blöde dasitzen und die Ruhe genießen, bis wir zurück zum Kloster gehen und reichhaltig Essen bestellen. Schmecken tut es ganz vorzüglich!


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