hoch hinaus

Nun trennen uns rund 150 Höhenmeter zur Hängeseilbrücke. Der Weg dorthin ist angelegt und auch vom Schnee befreit – richtig langweilig. So schlendern wir gemütlich nach oben durch diesen wunderschönen Winterwald – erst gestern hat es massig geschneit und entsprechend weiss und frisch ist der Winter im Moment. Kurz vorm Ziel kommen wir an einem Kreuz vorbei. Natürlich kein Gipfelkreuz – einen Schnaps aber trinken wir trotzdem. All die Mühe soll natürlich nicht umsonst sein.

Bevor es über die Hängebrücke geht, kann man die Burg Ehrenberg besichtigen – oder besser gesagt das, das davon übrig blieb. Bereits 1782 wurde die Burg aufgegeben und größtenteils abgebrochen – heute finden sich eine Menge Reste und bei etwas weniger Schnee kann man die auch ganz gut erkundschaften. Wir marschieren hinauf, direkt durch den Tiefschnee und ich bin froh dass ein paar Leute vor uns dieselbe Idee hatten. Mit unserer stinknormalen Kleidung sind wir nur so mittelprächtig für eine Tiefschneewanderung ausgerüstet. Also folgen wir den Spuren unserer Vorgänger und werden zumindest ein klein weniger nass.

Von oben genießen wir den wundervollen Blick auf die Fernpassstraße, auf Reutte und die Hängeseilbrücke, schießen einige Fotos und watscheln durch den Schnee. Sattgesehen und erblindet von der immer kräftiger werdenden Sonne geht es wieder hinab und nun zur Highline179 – da wollen wir ja auch noch drüber.


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