kein schweden ohne ikea

Nun ist der Tag noch lange nicht vorbei. Wir fahren rund 40km weiter nach Älmhult in das 2015 eröffnete Ikea-Museum. Dort angekommen herrscht gähnende Leer auf dem Parkplatz. Geöffnet ist trotzdem und wir treten herein, haben eine Menge Spaß am Eingang und scherzen mit der Kassiererin um die Wette. Ihr Deutsch ist auch hervorragend und so beschließen wir vor dem Museumbesuch noch im hauseigenen Restaurant zu Essen.

Wie man es von Ikea gewohnt ist, gibt es beinahe nur Köttbullar. Mit Gästen, beinahe zwanzig an der Zahl scheint das Personal hoffnungslos überfordert zu sein. Wir nehmen Platz und warten auf unsere Bestellungen. Ich bin zum Glück so klug ein mit Salat belegtes Brot als Vorspeise zu essen. Das war nämlich schon fertig und so bekomme ich immerhin teilweise das, das ich auch möchte. Kötbullar gibt es in fünf verschiedenen Zubereitungszuständen und keiner an meinem Tisch bekommt letztlich das, das er bestellt hat. Zudem schmeckt es fürchterlich und die Menge ist kaum der Rede wert.

Wenig glücklich betreten wir das Museum, ich sehe mich um und stolpere durch die Gänge. Alles nett gemacht, schön präsentiert und liebevoll eingerichtet. Wer nun aber denkt, es gäbe viele Möbel zu sehen der irrt. Es gibt generell sehr wenig zu sehen. Ich langweile mich zu Tode. Dass das Ikeamuseum weniger interessant wird, war mir vorher schon klar. Aber dass es derart langweilig ist, hätte ich nicht für möglich gehalten. Trotzdem sehen wir uns alles an, ich denke mir meinen Teil und bin dann froh als wir uns einig sind, dass es Zeit ist zu gehen.


1 Antwort auf „kein schweden ohne ikea“


  1. 1 Tinka 06. Januar 2017 um 2:46 Uhr

    Ich hatte Menü 1, dass was ich wollt
    … Aber war wohl wirklich die einzige :(

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