essen statt reisen

Nach einem Morgenspaziergang im stürmischen Weimar husche ich zum Frühstücken und kurz drauf gibt es Mittagessen – irgendetwas stimmt doch mit dem Zeitmanagement nicht?! Nun gibt es eine herrliche Champignoncremesuppe, anschließend ein vegetarisches Risotto und zuguterletzt Eis samt Obst. Ich bin schon wieder pappsatt und werde mich bald vom vielen Essen erholen müssen. Wir sitzen noch ein wenig zusammen, ich trinke sogar einen Kaffee – dürfte mein zweiter dieses Jahr gewesen sein.

Dann aber heißt es Abschied nehmen – ab auf die Autobahn! Ich komme früher los als gedacht und es geht gut voran bis ich – wie immer – Freunden aus Würzburg ein Bild vom Würzburg-Autobahnschild schicke. Normalerweise hat mindestens einer von uns keine Zeit und so düse ich dran vorbei. Heute aber schreiben sie, dass sie gerade in Schweinfurt sind und ich gefälligst antanzen solle.
Also finde ich mich kurze Zeit in einem Parkhaus der Stadtgalerie Schweinfurt wieder und frage lieb, ob wir denn essen gehen könnten. Beim Italiener um’s Eck bekomme ich, der Rechnung zufolge, eine Kinderpizza und die schmeckt auch recht vorzüglich. Wir plaudern noch ein wenig, holen gemeinsam Herrn R. von der Hochschule ab und dann trennen sich unsere Wege.

Die letzten zwei Stunden Autobahn vergehen wie im Flug und ich bin schon ein wenig froh wieder zu Hause zu sein. Hier gibt es nämlich deutlich weniger zu essen und auch der Glühwein schmeckt überhaupt nicht. Ideale Voraussetzungen also für eine Rehabilitation.


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