wheimartsmarkt

Wir starten auf Empfehlung des Taxifahrers am Rathausplatz und trinken natürlich an der erstbesten Hütte erstmal einen Glühwein. Keine Ahnung wieso, aber ich bestelle einen Kirschglühwein mit Amaretto. Schmeckt ein wenig merkwürdig und lässt sich geradeso schlucken. Anschließend werfen wir neugierige Blicke auf die weiteren Hütten und ich stelle schon bald fest, dass es hier wie überall auch viel Ramsch gibt und auch das Essen nicht danach aussieht, von mir gegessen zu werden.

Ich begrüße noch fix Goethe & Schiller und dann marschieren wir weiter die Fußgängerzone entlang. Das gefällt mir hier tatsächlich sehr – der Weihnachtsmarkt ist sehr in die Länge gezogen und zwischen den Buden ist horrend viel Platz. Kein Gedränge und keine Reizüberflütung, garantiert! Plötzlich tauch ein Ungare auf – der verkauft Paprikacreme wie ich sie suche! Ich lasse mich beraten und entscheide mich, als wäre es nicht vorher schon klar gewesen, für die Creme mit Chili. Ein paar Buden weiter schlage ich erneut zu – ein Meerrettich-Chili Aufstrich. Hört sich gut an und die Kostprobe schmeckt fantastisch – eingetütet!

Nun haben wir den Marktplatz erreicht – hier stehen wieder mehr Hütten und noch mehr Deko. Mittig ein Glühweinstand – es ist wieder Zeit. Nun probiere ich einen „heißen Caipi“ und einen Glühwein, oder waren es mehrere? Der Glühwein schmeckt fantastisch und der Caipi nach Tetrapak-Gurkenwasser, eklig.

Hunger haben wir auch – Herr D. frägt sich rum und nun stehen Inder, Grieche und Italien zur Wahl. Die Damen entscheiden sich dann recht fix für den Italiener und da wo er denn sein soll ist ein Grieche. Also fragen wir Google und bekommen einen super Italiener nur zwei Straßen weiter angeboten. Dort angekommen präsentiert sich uns ein Mexikaner. Verwirrend? Finde ich auch – drum beschließe ich dass wir nun mexikanisch essen. Ich bestelle mir unter anderem Burritos und bin hinterher dermaßen sattgegessen, dass es beinahe schon weh tut.

Nun ist es Zeit für ein Bett und ich rufe den Herrn Taxifahrer an – der kommt auch prombt und entschuldigt sich dass er so lange gebrauch habe. Angesichts fünf Minuten Wartezeit und der Tatsache dass er bei seiner Freundin Kaffeetrinken war, erkläre ich ihm, dass wir gern auch länger gewartet hätten und das kein Problem sein. Er winkt ab und ist sich sicher, dass er sie oft genug sieht.


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