willkommen in saxxen!

Nach unzähligen Autobahnkilometern erreiche auch ich die ehemalige innerdeutsche Grenze und nun ist es nicht mehr so weit bis Leipzig. Die ersten unseres Konvois sind inzwischen angekommen und ich schaffe es auch weiterhin mir alle Zeit der Welt zu lassen.

Irgendwann komme ich an und da stehen schon sämtliche Umzugshelfer parat und keiner tut was. Perfektes Timing, sie sind gerade mit der Schlüsselübergabe durch und so wäre ich ohnehin nur dumm rumgestanden, hätte Unfug getrieben oder wäre anderweitig verschollen. So parkiere ich den Bus direkt vorm Haus und wir machen uns daran fix die wirklich sehr schöne Wohnung anzugucken und räumen dann auch schon ein.

Genügend Leute sind wir, so muss sich keiner allzusehr abarbeiten und es geht auch recht fix. Mit Herrn R. fahre ich noch Einkaufen, schließlich wird die Meute morgen hungrig sein und ein wenig Alkohol für eine Feier schadet sicher auch nicht. So düsen wir durch die Innenstadt und mir kommt alles so vertraut vor, als wäre ich erst kürzlichst hier gewesen. Das war ich auch. Nur hatte ich vor zwei Jahren überhaupt keine Zeit mir Leipzig anzusehen, hoffentlich wird es heuer besser.

Sämtliche Umzugshelfer gehen zu später Stund‘ noch in die Innenstadt ein wenig feiern und ich entschließe zusammen mit den Umgezogenen hier zu bleiben. Wir sitzen noch eine Weile zusammen, hören großartige Musik, trinken manchen Schluck Flüssiggold und als die Feiermeute dann zurückkommt, verkrieche ich mich in den Bus. Dort ist es heute Nacht mit Sicherheit ruhiger und bequemer als in der Wohnung.


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