mach voll den mokka

Runter von der Autobahn bergrüßt mich ein Gewerbegebiet mit scheinbar allmöglichen Geschäften. Was ich suche ist natürlich nicht darunter, dafür aber ein Hornbach, es gibt schließlich immer was zu tun. Eigentlich wollte ich mir nur ein Kaltgetränk dort kaufen und weiterziehen, stolpere dann aber über ein paar Dinge, die ich direkt mitnehme.
Gedanken darüber, ob das überhaupt in den Opel Mokka hineinpasst mache ich mir reichlich spät und stehe dann mit einem Berg Einkäufen vor dem viel zu kleinen Fahrzeug. Ich stopfe und stopfe, zerlege teilweise die Einkäufe und auch den Mokka bis irgendwann schließlich alles verstaut ist.

Durchgeschwitzt und völlig aus der Puste geht es weiter – eigentlich wollte ich den Abend am Main ausklingen lassen, entscheide mich dann aber für eine Dusche und etwas Ruhe. Ich checke im Hotel ein und kann es kaum glauben als ich die Tür öffne und mir eine Wand aus heißer Luft in die Fresse haut.

Frisch geduscht verschwinde ich im Eiltempo aus dem Zimmer und setze mich draußen in den Schatten, lese ein wenig und werde dann vom Telefon gestört. Herr S. ist an der anderen Leitung und wir verabreden uns zum Abendessen. Die Welt beweist erneut ihre lächerliche Größe und so wundert es mich nicht weiter dass Herr S. – Schrauber & Retter des Kadetten – sich im Moment nur einige Kilometer weiter in einem Hotel aufhält.

Ich fahre fix dorthin und wir speisen auf der Terasse seines Hotels – es gibt zwar nur mittelprächtige Backofenpizza, dafür aber schmeckt das Radler köstlich und das trotz der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens und den damit verbundenen Höllenlärm. Anschließend düse ich zurück ins Hotel. Erwartungsvoll öffne ich die Türe und wundere mich eigentlich kaum darüber, dass es noch genauso heiß ist wie vorhin auch. Das Fenster lass ich über Nacht geöffnet und störe mich verhältnismäßig wenig an dem Verkehrslärm. Die Alternative wäre nunmal das Baden im eigenen Saft in einem fremden Bett. Vermutlich lasse ich das in Zukunft einfach bleiben und schlafe nur noch im Himmelbett des Kadetten – da ist wenigstens an Schlaf zu denken.


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