müde mopeds

Ich muss gerade vor wenigen Sekunden eingeschlafen sein, da scheppert und wackelt mein Zelt. Herr R. macht Weckrunde und ich bin mir absolut sicher, dass ich das nicht überleben werde. Aufgestanden präsentiert sich ein umfangreiches Frühstück und ich vergesse schnell den wenigen Schlaf, snacke ein wenig und kümmer mich dann um eine fixe Katzenwäsche.

Anschließend verabschieden sich die ersten während wir uns auch langsam auf die Socken machen. Im schiffsartigen Volvo 240 von Herrn N. geht es ins nahegelegene „Möchs“ – dort gibt es das „Brünners Motorradmuseum“. Nun auch Vergangenheit – der Besitzer schließt/hat eigentlich schon geschlossen und niemanden der das Museum weiterführt. Vermutlich wird diese kuriose Sammlung an Zweirädern in naher Zukunft in seine Bestandteile zerpflückt und alles einzeln verscherbelt. Wirklich schade drum.

Rund 300 Mopeds von 1920 bis heute stehen hier in Reih und Glied – laut Besitzer überwiegend fahrbereit. Trotz seines rüstigen Alters bewegt er tatsächlich seine Schätze regelmäßig und fährt damit auch in den Urlaub. Die kurze Führung vom Chef persönlich hat er mir sehr gut gefallen und ich wünsche mir für ihn, dass sich doch vielleicht etwas auftut, dass diese einzigartige Sammlung vielleicht erhalten bleibt.

Nach der Zweiradorgie harren wir noch etwas im Schatten aus und ich beginne mich zu verabschieden – denn später soll es in der Heimat noch zum Essen gehen, da nimmt man doch gern den direkten Weg nach Hause!


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