Archiv für Juli 2016

fantastic food

Ein paar Mitglieder des Familienclans machen aktuell Urlaub hier und sind einige Kilometer von mir entfernt in einem Hotel. So treffen wir uns nun in einem Restaurant jeweils auf halbem Wege und speisen gemeinsam.

Dann, der Abend ist ja noch jung, gehen wir noch mit in das kleine Hotel welches über angenehme Besitzer und eine Bar verfügt. So sitzen wir noch einige Zeit, trinken manches Getränk und gegen später erwartet uns ein langer Fußmarsch zum Kadetten. Der Schlaf wird sich heute besonders gut anfühlen.

hitze taugt

Von Hachenburg geht es nun erstmal in den Süden. Wie sich das gehört, verfahre ich mich tierisch beim Verlassen des Westerwaldes – einige Umleitungen sind dabei wahnsinnig gute Helfer.

Die Autobahn finde ich irgendwie doch noch und gleite gemütlich bis Heidenheim dahin. Ich wasche etwas Wäsche, packe noch einiges Zeugs zusammen und gönne mir eine Mütze Schlaf, das kam beim DZG Treffen einfach etwas zu kurz.

Der Wecker aber lässt nicht lange auf sich warten & so geht es wieder weiter gen Süden. Nach lässig lästigen 7 Stunden ist das Meer in Riechweite und es geht direkt auf einen Campingplatz in Lignano Sabbiadoro. Dieser ist recht voll und ich erwische ganz hinten einen ruhigen Platz fernab von kehrenden Putzteufelcampern.
Der von J. verordnete Sonnenbrand lässt auch nicht lange auf sich warten – Danke dafür!

hachenburg tag 4

Kaum liege ich im Bett wird es auch schon langsam hell und ein schrecklicher Sturm zieht auf. Mein Dachzelt schlägt einige Purzelbäume und ich fühle mich schon fast etwas unbehaglich, entscheide mich dann aber gegen diverse Maßnahmen und schließe die Augen. Müdigkeit & Faulheit sind halt treue Begleiter.

Heute wundert mich es dann auch überhaupt nicht, dass ich bis fast 11 Uhr schlafe. Ich stehe also auf, kümmer mich um eine fixe Katzenwäsche und beginne allmählich meinen Anarchiebereich aufzuräumen und abzubauen. Nebenher habe ich ständig Gelegenheit mich von einigen zu verabschieden und die Fragen ob ich denn nun doch noch länger bleibe häufen sich völlig zurecht.
Ich komme ewig nicht los, verquatsche mich oft und schaff es gerade noch so mich zu lösen.

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge fahre ich dann vom Platz und habe nun die Freude dieses Aprilwetter hinter mir zu lassen. Nur noch rund 1.100km und ich kann mich von Hachenburg erholen – standesgemäß an der Adria.

Hachenburg war wieder wunderbar, es hat mich tierisch gefreut alle wieder zu sehen und freue mich auf unsere nächsten Begegnungen, wo auch immer diese sein mögen.

hachenburg tag 3

Irgendetwas stimmt nicht – ich wache heute erst sehr spät auf und bin etwas verwundert, schlafe ich doch sonst nur selten lang. Das Frühstück habe ich also verpennt und kann mir direkt Gedanken um eine Mittagsmahlzeit machen.

Ein kurzer Blick in den Himmel und ich beschließe dass ich ja zu Fuß herunter in die Stadt könnte – ein wenig Bewegung tut ohnehin Not. Ich frage in die Runde, erhalte statt Bestellungen dann aber Begleitung von Herrn S.
Unten angekommen plündern wir den Rewe und Herr S. ist so nett meine Einkäufe mit dem Fahrrad den Berg hochzufahren – so laufe ich seelenruhig noch einen großen Bogen querfeldein und komme dann schrecklich hungrig zurück.

Mit vollem Magen nimmt das übliche täglich Unheil seinen Lauf, wir quatschen viel, laufen ständig über den Platz, man trifft alte und auch neue Freunde und es könnte kaum schöner sein. Inzwischen ist der Platz gut gefüllt und ich schleiche immer wieder in die afrikanische Küche und schlage mir den Magen voll. Gegen später ergeht es uns am Bierstand ähnlich, wir stehen bis spät beisammen und machen es uns zum aufkeimenden Morgengrauen noch am Lagerfeuer gemütlich.

dzg treffen hachenburg

Die Nacht ist kurz – um 08.00 Uhr in der Früh geht es an den Zeltaufbau und natürlich liege ich da noch in den Träumen. Dreißig Minuten später, den Wecker gekonnt ignoriert, stehe ich auf und helfe beim Aufbau.

Anschließend besuche ich Herrn L. in Montabaur, bringe Frühstück mit und tausche dieses gegen eine völlig notwendige Dusche. So sitzen wir ein Weilchen beisammen und ich vergesse völlig die Zeit.
Ehe ich versumpfe verabschiede ich mich, sage Danke & bis bald, das Navi führt mich zurück nach Hachenburg und es kann wieder gemütlicher werden.

Wie immer sitzen wir äußerst lang und verhaltensoriginell beisammen, mal hier mal da oder genießen einfach das schöne Lagerfeuer bis der Regen uns spät in der Nacht in die Betten zwingt.

von süd nach nord

Nun geht es in den Westerwald – weit ist das nun ja nicht mehr. Drum nehme ich mein pensioniertes Navi zur Hand, frage nach der sinnlosesten Route, möglichst querfeldein mit vielen Umwegen und brauche für die 250km dann lächerliche 5 Stunden.
Mangels Motivation fahre ich allerdings durch, halte nur für Pinkelpausen und sehe mir die Gegend aus dem Fenster an.

Angekommen erblicke ich einige bekannte Geischter, die Freude ist groß und ich mache es mir bequem.
Weil es ja so einfach wäre bleibt es nicht lange gemütlich – wir helfen beim Aufbau, schleppen Zeug und wirken richtig geschäftig. Die Runde Hachenburger Radler haben wir uns anschließend absolut verdient und dann geht es auch weiter mit der Flaniererei.

So sitzen wir bis sehr spät in der Nacht beisammen und gegen 03.00 Uhr in der Nacht fallen mir plötzlich die Augen zu. Zeit für das Bett – so gut habe ich schon lange nicht mehr geschlafen.