ljubelj – welcome to austria

In mir macht sich mal wieder vollkommene Verblödung breit – irgendwo im Hinterstübchen weiss ich dass es drei Möglichkeiten gibt nach Österreich zu kommen. Da gibt es den Karawankentunnel – kostet Geld dafür aber keine Zeit. Zeit habe ich und so kommt nur der Wurzenpass oder der Loiblpass in Frage.

Nun denn, Loiblpass bin ich noch nie gefahren, also soll er es werden. So recht klar ist mir jedoch nicht, wo ich diesen denn finde und fahre einfach mal in die Ecke, wo ich ihn denn vermute. Klappt soweit auch wunderbar, kurz vorm Ziel ist er sogar ausgeschrieben. Nur ein Symbol macht mich etwas stutzig, ist damit etwa der Tunnel gemeint? Ich folge der Beschilderung und wähne mich richtig, bis zu dem Moment, wo ich vor dem Tunnel stehe. Verfluchter Dreck. Wir halten, glotzen etwas herum, unten werfe ich auch einen Blick auf das Denkmal für die Opfer des Bau’s während der NS-Zeit und fahre anschließend durch diesen pissöden Tunnel.

Die Grenzposten zu Österreich stoppen mich natürlich uns es gibt ein kleines Drama wegen der ungültigen Papiere meiner Begleitung. Wir mögen doch bitte warten solange die Personalien geklärt werden. 100,-€ Strafe soll es kosten, die uns aber erlassen werden. Anschließend gibt es eine Belehrung über die viel zu hohe Anzahl meiner Vignetten und ich komme wie immer mit dem Versprechen meinen etwas eigenwilligen Sonnenblendstreifen zu entfernen davon. Verzählt hat er sich auch – ich weise ihn jedoch nicht darauf hin. Er prüft noch schnell ungläubig die gültige Hauptuntersuchung samt Fahrzeugpapiere und wünscht anschließend eine gute Fahrt – wieder einmal eine angenehme Erfahrung und die Angst jemals tatsächlich ordentlich Strafe zahlen zu müssen, ist etwas gelindert.


1 Antwort auf „ljubelj – welcome to austria“


  1. 1 Frau D. (Begleitung) 28. Juli 2016 um 12:21 Uhr

    Hinzu zufügen wäre noch, dass der Fahrer des Kadetten auch seinen Beitrag geleistet hat um einem noch mehr Angst gemacht hat. :-D

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