Archiv für April 2016

pendeln nervt

Heute treffen wir uns auf der A6 in Fahrtrichtung Mannheim – natürlich geht es mal wieder in die Pfalz. Mit etwas überschüssiger Zeit genehmige ich mir noch fix ein Buch an der Autobahn und anschließend düsen wir nach Haßloch um ein gemeinsames Frühstück einzunehmen.

Gegen Mittag kommen wir in Landau an und uns eröffnet sich eine wahre Pracht in Form einer Kiste unseres Hausweines. Der 2015er Jahrgang kann nun offiziell verköstigt werden und unsere Freude könnte kaum größer sein.

So trinken wir in aller Ruhe ein Kistchen Wein, essen jede Menge Pizza und verbringen den ganzen Mittag draußen, um wie gewohnt sehr viel zu spät ins Bett zu gelangen.

not am mann

Der Herr C. war heute fix am Chiemsee und auf dem Heimweg entschied sich das Auto auszufallen. Gegen Nachmittag setzt er einen Notruf ab und ich eile Herbei. Fix den Kadetten mit Werkzeug und Ersatzteilen beladen und schon bin ich auf der Autobahn. Bei Dunkelheit komme ich auf der A9 Höhe Hiltpoltstein an und hänge den Opel prombt an den Abschlepphaken. Glücklicherweise stehen wir am Berg und die zusätzlichen 1,5to machen dem Kadett spürbar zu schaffen.

In Hiltpolstein gehen wir von der Autobahn an den nahegelegenen Autohof und begutachten den Schaden – es dauert nicht lang bis wir feststellen, dass eine Reperatur vor Ort leider nicht möglich ist. So kontaktiert Herr C. den ADAC und handelt eine sofortige Heimverbringung aus während wir uns nebenan im Restaurant die Mägen füllen.

Auf meinen Campingstühlen warten wir noch ein Weilchen auf Rettung, Herr C.`s Cabrio wird aufgeladen und so verabschieden wir uns. Spät in der Nacht erreichen wir beide unsere Heimathäfen und ich falle wie ein Sack Zement in mein Bett.

kloster andechs light

Von Regensburg verabschiede ich mich und fahre noch einen winzigen Umweg über Andechs. Da ist – oder besser gesagt war – das Kloster Andechs Treffen für Wohn- und Reisemobile aller Art. Dass das Treffen im Grunde längst vorbei ist, ist mir bewusst – ich habe mich aber noch mit Frau S. & Herrn M. von herman-unterwegs verabredet.

Wir genießen noch etwas die Frühlingssonne, verquatschen uns ein Weilchen und dann muss ich mich auch schon verabschieden, ich habe noch ein Stück Heimreise vor mir und möchte nicht allzu spät ankommen.

hinter donau links

Heute ist in Regensburg ein Treffen, Herr F. fährt hin und ich fackel nicht lange und schließe mich ihm an. Gemeinsam fahren wir in Fluxgeschwindigkeit in Richtung Tiefbayern. Für das Treffen selbst habe ich weder Lust noch Zeit, denn ich sage noch fix dem Herrn B. Hallo und dann gibt es auch schon lecker Essen und manchen Wein inmitten Regensburg.

Beherbergung gibt es heuer inmitten Regensburg und wir stehen am Morgen tatsächlich irgendwann auch auf um noch ein wenig durch die Stadt zu schlendern. Wir frühstücken prächtig, erkunden etwas Regensburg und glubschäugeln in die Donau.

macht neu!

Seit der großen Restauration im Winter sind auch schon wieder einige Kilometer vergangen, drum geht es heute mal wieder in die Werkstatt. Schluck Öl rein und fix den Mitteltopf und Endftopf befestigen – die habe ich mir neulich mal wieder abgefahren – glücklicherweise geht der Auspuff über die Hinterachse, sonst hätte ich ihn längst gänzlichst verloren. Bei der Gelegenheit tausche ich noch die Verteilerkappe und ein Zündkabel und somit dürfte nun wieder Ruhe sein.

Ganz nebenbei habe ich auch mein Cabrio wieder zugelassen – der stand da so doof rum und irgendwie überkam mich die Lust, den wieder zu bewegen. Mal gucken wieviele Meter ich diesmal damit fahre…

altes in bad harzburg

Heute machen wir uns allmählich wieder Richtung Süden, der Heimathafen ruft und ich komme nicht drumrum noch einen kurzen Schlenker auf der Deutschlandkarte zu fahren.
So landen wir in Bad Harzburg, ganz in der Nähe von Goslar.

Hier findet nun zum 15. Mal in Folge auf der Galopprennbahn ein Oldtimertreffen statt – blöde, wie ich nunmal bin, parke ich draußen anstatt auf dem Veranstaltungsgelände unter den strengen Augen der Oldtimerfreunde. Wäre ich hinein gefahren, hätten wir uns den Eintritt sowie einige Gehminuten gespart.

Auf dem Gelände sind rund 150 Fahrzeuge aus allen Epochen – es steht tatsächlich die Schikeria neben Butterbrot-Youngtimern und allen scheint’s zu gefallen, wenn es doch nur immer so wäre.
Nachdem ich mich sattgesehen habe, nehme ich wieder die Autobahn unter die Räder und wir kommen am Abend zu Hause an. Erfreulicherweise schaffe ich all das mit einem Durchschnittsverbrauch von rund 5 L/100km – trotz Gepäck und vollgeladenem Dach. War ich wirklich so tiefenentspannt und gemütlich unterwegs? Irre.