Archiv für Februar 2016

entspannung ohne ende

Die Nächte verbringe ich wie immer in den Wintermonaten im Erdgeschoss und es ist garnichtmal so kalt wie immer alle denken, erfroren bin ich bis dato nie und über mangelnden Schlaf kann ich mich auch nicht beklagen.

Morgentoilette, Duschorgien und alles weitere bringe ich bei der Kälte natürlich nicht ‚outdoor‘ über die Bühne, da bin selbst ich nicht hartgesotten genug. Ganz in der Nähe von Hiltpoltstein kenne ich aber ein Stückchen Erde, wo sich das alles machen lässt und so muss ich auch im Winter auf keinerlei Komfort verzichten.

Mittlerweile sind noch weitere Teilnehmer eingetroffen, wir sitzen beisammen und genießen die schöne Zeit.

Entweder wird gegrillt oder der Dutch Oven ausgepackt – Herr J. ist so nett und füllt ihn bis Obergrenze, alle sind begeistert und in mir wächst die Lust, mir einen in XS anzuschaffen.
So vergehen die Tage wie im Flug‘, nach und nach verabschieden sich die ersten und irgendwann fahre ich dann auch in Richtung Heimat, diesmal ganz ohne Absacker, Pausen und Trödeleien.
Auf bald – wir sehen uns auf der Straße und spätestens beim nächsten Treffen!

feuerorgie am rothsee

Angekommen werden alle begrüßt, ich baue eben meine Behausung auf und dann geht es auch schon an’s Essen.

Wir grillen lecker und haben uns wie immer viel zu erzählen – eine tolle Truppe, in vielen Belangen hilfreich und wie immer entwickeln sich äußerst interessante Gespräche.

So sitzen wir bis spät in die Nacht am Feuer und selbst das Wetter ist gnädig – recht kalt aber dafür trocken – ideal!

free living treffen

Nach der Auszeit ist vor der Auszeit – drum fahre ich heute nach Hilpoltstein zum 1. Free Living Treffen 2016 an den Rothsee.

Wie das immer so ist, trödel‘ ich bei jeder Gelegenheit und packe heuer nur das Allernötigste, denn der Kadett ist momentan leer! Alles ausgeräumt, aufgeräumt und eine Innenreinigung hat er nun auch hinter sich – das war bitternötig. Irgendwann schaffe ich es dann doch noch auf die Autobahn und steuere auf direktem Weg den Rothsee an.
Herr G. – Initiator des Treffens musste leider absagen, hält den Rest der Truppe aber natürlich nicht ab ein paar schöne Tage zu verbringen.
Wegen Schlechtwetter, Schnee und unbefahrener Plätze weichen wir auf den Wohnmobilstellplatz nach Hilpoltstein aus, welcher ruhig gelegen und stromversorgend ist – ideale Vorausetzungen.

Angekommen nutze ich noch auf die Schnelle die Chance den Main-Donau-Kanal sowie die Schleuse mir genauer anzusehen, freue mich dann aber auf das Zusammentreffen mit den anderen und dem wärmenden Lagerfeuer.

auf bald, Pfalz!

Bei Zeit stehe ich heute auf, packe meine sieben Sachen, erledige die Morgenwäsche und begebe mich auf die Autobahn.

Es war wie immer herrlich in der Pfalz, es hat einen Riesenspaß gemacht und ich befürchte, wir sehen uns in Bälde wieder – ich freu mich!

kieshändler bummeln

Heute machen wir uns erneut auf den Weg, einige Fahrzeuge zu besichtigen. Unter anderem fahren wir nach Neustadt zu einem Opelhändler, wo ich mir einen neuen Kennzeichenverstärker hole – der alte wurde irgendwie hinweg-randaliert.

Ansonsten haben wir nichts weiter geplant und kehren wieder zurück in die vier Wände um uns auf eine abendliche Karnevalsveranstaltung vorzubereiten.

Dort gehen wir dann auch hin, nennt sich „Karneval Total!“ in Landau und könnte tatsächlich kaum beschissener sein. Wahnwitzige Preise, Musik die nichtmal betrunken zu ertragen wäre und unfreundliches Personal lassen Herrn M. und mich schon frühzeitig verschwinden. So gehen wir in eine nahegelegene, äußerst urige Kneipe und durchzechen dort die Nacht.

auf nach bellem!

Ein Morgen danach – der den „Morgen danach“ verdient. Uns geht es sichtlich nicht gut, ich täte furchtbar gerne endlos lang ausschlafen und auch das recht stürmische Nasswetter lockt einen nicht gerade nach draußen auf einen Faschingsumzug. Frau V. besteht allerdings darauf und so steige ich unter die Dusche, frühstücke Vodka und hoffe so, das Karnevalstreiben zu überstehen.

Ich bin mir nicht sicher ob das Verbot auch für Auswärtige Bestand hat, so ignoriere ich es gekonnt und kann trotzdem dem Umzug nur wenig abgewinnen. Solch Umzüge sind nie schlecht aber viel Gutes find‘ ich eben auch nicht daran. Da trifft viel Gleichgültigkeit meinerseits auf all diese „Traditionen“ und den endlosen Anstrengungenen, für den vermeindlichen Spaß. Ich hab sehr oft mindestens genausoviel Spaß, mit sehr viel weniger Aufwand. Einen wirklich schönen, interessanten oder gar geistreichen Wagen konnte ich übrigens nicht entdecken, schade.

Nach Bellheim – oder wie der Pfälzer sagen würde – Bellem, geht es zurück in die vier Wände und auf das Sofa. Den Abend lassen wir bei Musik, Wein, Wasser und einem kurzem TV Programm ausklingen.