Archiv für August 2015

zu Gast bei Bubi

Unsere erste Anlaufstelle ist ein beschauliches Dorf im Saarland nähe Merzig.
Hier wohnt und schraubt Herr B. an altbetagten Fahrzeugen und wollte unbedingt, dass wir auf einen Kurzen vorbeikommen.

Gesagt, getan. So hatte ich direkt Gelegenheit ihn zu überreden, dieses Jahr mit nach Monaco zu fahren.

Allzu lang halten wir uns nich auf, sondern fahren weiter. Uns hängen die vielen hundert Kilometer in den Knochen und das eigentliche Ziel ist noch immer ein Stück entfernt. Also fahren wir weiter, sammeln unterwegs noch Herrn P. ein und sind pünktlich zum Sonnenuntergang dort.

go west

Ein neuer Tag ist angetroffen – Zeit zu gehen.

Der Kadett ist erneut hoffnungslos überladen und wir begeben uns auf die Autobahn. Nähe Heidelberg treffen wir Frau T. und ihren fragwürdigen Toyota. Fastfood sei Dank ist die Essensfrage schnell geklärt und wir können weiter.

Zusammen fahren wir weiter ins Saarland, dort treffen wir auf Herrn H. – endlich lösen wir unser Versprechen ein, einen Gegenbesuch zu starten.

opels auf der kartbahn

Es war tatsächlich so kalt, dass ich mir noch in der Nacht die Rettungsdecke aus meinem Erste-Hilfe Kasten genommen habe um damit meine Beine zu wärmen. Meine Erwartungshaltung an den Sommer werde ich nun wirklich grundlegend ändern.

Gestärkt und mit einer Katzenwäsche versehen geht es weiter. Wir fahren zusammen nach Bopfingen zur Kartbahn – dort findet jährlich ein kleines Tagestreffen statt.
Es dürften um die 150-200 Autos sein – schwer zu sagen, da das Gelände recht weitläufig ist und die Fahrzeuge weit verteilt.

Wirkliche Leckerbissen sind wenige da, dafür ist es umso gemütlicher und das Wetter wieder in Bestform.
So bruzzeln wir den ganzen Tag in der Sonne und verabschieden uns spät – nun gehen wir vorerst wieder getrennte Wege.
Es war ein herrliches Wochenende, Dank gilt Herrn S. für die Organisation & Einladung sowie Herrn AK. für die weite Anreise und das gute Entertainment.

auf der ostalb

Heute belade ich den Kadetten und mache mich auf den Weg zu Herrn S. nach Abtsgmünd.
Dort trudeln noch zwei weitere Kadett-Piloten ein und wir genießen das stürmische Wetter, so manche Grillwurst und kühle Getränke.

Mein Zelt schlage ich windgeschützt direkt am Haus auf – nutzt mir aber recht wenig, denn Nachts ist es arschkalt. Das Thermometer fällt hinunter auf 7 Grad und ich friere.

Glücklicherweise klingelt der Wecker recht früh und Herr S. serviert Frühstückshäppchen.

ohne kadett ist alles doof

Heute fahre ich zum Flughafen München und berge Frau J. aus ihrem Pauschalurlaub.
Sie verbrachte ein paar Tage auf der griechischen Insel Kos – nutzte eines dieser verlockenden Angebote aus dem Internet.

Verstehen werde ich es vermutlich nie. Wenn ich bedenke was sie hätte alles erleben können, wenn sie sich mehr Zeit genommen hätte und Griechenland auf dem Landweg besuchen würde.
Dazwischen liegen die wunderbaren Alpen, die Adria und der Balkan – oder man nimmt die Fähre ab Italien. Jedenfalls wäre sie nicht über all diese schönen Ecken herübergeflogen, sondern könnte Länder samt Leute kennenlernen die dazwischen liegen und anschließend dieselbe schöne Zeit in Griechenland verbringen.

Flughäfen an sich finde ich immer faszinierend – ja selbst das Fliegen macht mir wahnsinnig Spaß, wären da nicht oben genannten Gründe, die für mich persönlich dagegen sprechen.

verdammte eva!

In der Zwischenzeit habe ich es endlich fertiggebracht mein 50ccm Mopped anzumelden.

Also ist es mir endlich wieder möglich mit dem Zweirad die Straßen unsicher zu machen. Mit ein paar Freunden starte ich heute einen Ausflug über die schwäbische Alb – wir knattern so durch die Gegend und kommen an einer verlassenen Schule vorbei. Diese wurde, wenn mich nicht alles täuscht vor ca. 10 Jahren geschlossen. Das Gebäude steht bis heute und wird es wohl noch einige Zeit tun.

Der Komplex ist rießig und umfasst mehrere Gebäude, sowie einen großen Pausenhof und Garten. Natürlich ist jetzt im Sommer alles zugewuchert und vieles nicht wirklich begehbar.

Wie so oft zerstören leider halbstarke Dorftrottel diese schönen und verlassenen Orte.

Innen ist das meiste noch intakt und wahnsinnig interessant. Solche Gebäude lösen in mir immer eine besondere Abenteuerlust aus und sie laden einfach zum verweilen ein.

Im Herbst müssen wir unbedingt wieder hin um den Rest zu erkunden – es bleibt zu hoffen dass das Gebäude so erhalten bleibt und nicht abgerissen wird. Hier im Süden Deutschlands sind solche Orte leider doch relativ selten.
Apropos, drinnen waren wir natürlich nicht, das wäre eine Straftat und käme nie in Frage!