Archiv für Januar 2015

autarkes campen

…vergangenes Jahr am Hockenheimring während des „Rock‘n'Heim Festival“

Was waren wir froh, dass mein Klappwohnwagen dabei war, es regnete beinahe ununterbrochen.

Saurier an der Spree

Das Wochenende verbringe ich in der Hauptstadt. Aus unzähligen vergangenen Besuchen weiss ich, dass ich eigentlich beinahe alles gesehen habe. So schlendern wir zwischen Spree und East Side Gallery durch die Gegend, immer auf der Suche nach Essen, davon gibt es in Berlin bekanntlich genügend und Allerlei. Unsere Kost beschränkt sich auf Veganes, das Angebot ist rießig, kaum eine Ecke ohne faires & tierloses Futter. Aus Angst vergiftet zu werden blieb mein Outing als ‚Allesfresser‘ aus.
Es ist erstaunlich wie sich dieses Bewusstsein in so kurzer Zeit geändert hat, an jeder Ecke findet man Bioveganfairvegetarisches – sucht man jedoch eine Dönerbude, wird’s schon beinahe schwierig.

kadett
obligatorischer Stop am Pariser Platz

eastside

Ich checke im Michelberger Hotel ein und wir bereiten uns auf eine lange Nacht vor. Den Anfang machen wir im ‚Matrix‘ – einem Discokomplex ganz in der Nähe des Hotels. Kurz vor dem Morgengrauen kommen wir auf die grandiose Idee noch in einen weiteren Club zu gehen. Dieser ist inmitten des RAW-Tempels, eine äußerst interessante und sehenswerte Ecke in Kreuzberg.

oberbraum
die Oberbaumbrücke

Nach einer verschwindend kurzen Nacht geht es weiter in das Naturkundemuseum Berlins. Es locken unzählige Mineralien, Tierpräperate und Saurier. Unter anderem der Brachiosaurus, weltweit das wohl größte, aufgestellte Skelett. Nicht ganz die Hälfte der recht umfangreichen Sammlung bestaune ich bis mir das Kindergeschrei in allen Räumen & Gängen zu viel wird.

dino

Es bleibt nur die Flucht – die freien Autobahnen tun ihr übriges, der Kadett läuft und kämpft sich mühelos die 600km in die Heimat.

michelberg
das Michelberger Hotel – unbedingt empfehlenswert für Berlinreisende!

niveau.weshalb.warum

Heute könnte ich den Postboten schon küssen, welch netter Mensch!
Hat er uns doch glatt mit Deichkind-Tickets der neuen Tour beglückt.
Seit vielen Jahren fahren wir quer durch die Republik, gehen immer auf mehrere Konzerte derselben Tour, verbinden das mit möglichst vielen Kilometern und fremden Städten. So kann sich ein Konzertbesuch auch mal über viele viele Tage hinziehen, wenn man nicht wieder Heim finden mag.

Da auch wir leider weder jünger noch unvernünftiger werden, fahren wir dieses Jahr lediglich nach Flensburg (Schleswig-Holstein) und Neu-Ulm (Bayern)

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Die Tickets sind da! Für die einen furchtbare „Musik“, für die anderen Abschalten & Feierei

dd
Am Zwinger in Dresden, kurz vor einem Deichkindkonzert 2012

Das nördlichste Konzert war bisher in Hamburg, im Süden Balingen & München. Unzähliges dazwischen. Mit Flensburg wäre im April der Norden erschlossen.

Ich freu mich!

Buchalternative

Bei frühlingshaften Temperaturen zieht es uns nach Augsburg, Ziel ist eine Buchhandlung in der Innenstadt. Die Maximiliamstraße auf und abgelaufen, sie scheint verschwunden.
Tatsächlich wurde sie durch ein Kleidungsfachgeschäft ersetzt, welches versteht den Pseudoabenteurer und Mittvierziger einzukleiden – Vielen Dank!

Was also tun in Augsburg? Die Stadt kenne ich bereits in all ihrem Umfang, die City Galerie ist randvoll mit Menschenmassen, bleibt also das ‚Mrs Pepper‘ in Dasing, ein Fünfzigerjahre Restaurant im amerikanischem Stil. Nett eingerichtet und das Essen ist fabelhaft – immer einen Besuch wert!

dasing

alte hure hamburg

ich habe gerade mit großem Bedauern festgestellt, dass ich schon ewig nicht mehr in Hamburg war.
Zuletzt 2012 – da verbanden wir das „Portland Festival“ mit ein wenig Touriquark, da meine Reisepartner zuvor nie in der Hansestadt waren.

harmo

Neben Milliardengräbern besuchten wir natürlich die Alster, das Freudenviertel, den Michl & das Hafenviertel.

Highlight für uns natürlich der Auftritt von Deichkind auf dem Portland Festival – zur Hälfte verpasst, aber so ist das manchmal eben.

auf der Alm

Über’s Wochenende komme ich in den Genuss den neuen Opel Corsa E zu fahren. Ausgestattet mit einem 1.4l 16v und einer 5-Gang Automatik bringt mich der kleine für ein paar Tage von A nach B.
Er ist recht agil unterwegs, deutlich erwachsener als sein Vorgänger und macht selbst mit der Automatik ein klein wenig Spaß – ein würdiger Nachfolger des sehr gelungenen Corsa D.

corsa

Ansonsten ist es im Moment recht ruhig, das Wetter nur wenig einladend und man wartet so auf den Frühling.
Sonntag noch geschwind auf die Goldberg Alm, es locken zünftige Mahlzeiten und nettes Ambiente. Die Gaststätte liegt auf dem Goldberg im Dillinger Landkreis und trumpht mit einer tollen Aussicht, bei vernünftigem Wetter bis hinein in die Alpen.

lutzingen